Hoanib Skeleton Coast Camp

Skelettküste - Namibia

Der morbide klingende Name dieses nördlichen Küstenabschnitts verrät die wahrlich raue Natur einer der lebensfeindlichsten Landschaften der Welt. Die von Sturm und tückischen Untiefen geprägte See des Südatlantiks und die dichten Nebel über dem kalten Benguela-Meeresstrom ließen hier schon viele Schiffe stranden, und viele unglückliche Matrosen, die sich zunächst an Land retten konnten, vielen dann der Wüste zum Opfer, die direkt bis an die Küste reicht – ein quasi mehrere hundert Kilometer breiter Sandstrand.Die Skelettküste reicht vom Ugab-Fluss bis zum Kunene-Fluss an die angolanische Grenze. Heute gehört sie zum Naturschutzgebiet des Skelettküsten-Parks. Dieser unterteilt sich in zwei Bereiche: das nördliche Gebiet zwischen den Flüssen Hoanib und Kunene und das südliche Gebiet zwischen Hoanib und Ugab.
Das Hoanib Skeleton Coast Camp befindet sich am Fluss Hoanib im Norden von Palmwag und dem Skeleton Coast Nationalpark, umgeben von weiten Steppen und ausgetrockneten Flussbetten. Trotz der rauen Umgebung finden sich hier eine erstaunliche Anzahl an Pflanzen und Tieren, die sich dem Wüstenklima perfekt angepasst haben.

Lage

Ausstattung

Das Hoanib Skeleton Camp befindet sich auf einer Insel im trockenen Flussbett, circa 20 km von der Küste entfernt. Es gibt nur sechs Zelte im „Meru-Stil“ mit geräumigen Schlafzimmern und natürlich eigenem Bad. Der Hauptbereich des Camps besteht aus einer Lounge, Bar und dem Speisesaal mit einem spektakulären Blick auf die Wüste. Wenn es das Wetter erlaubt, wird das Abendessen in einem Freiraum-Speisesaal unter einem betagten Leadwood-Baum, serviert.

Zimmer

Das Camp umfasst 6 luxuriöse Zelträume mit eigenem Bad und Dusche und privater Veranda, von der aus man einen phantastischen Weitblick genießt.

Freizeit und Unterhaltung

Auf diesem abenteuerlich entlegenen Fleck der Erde können Gäste die rätselhafte Geschichte der Strandräuber erkunden, die prähistorische Welwitschia-Pflanze studieren oder auf Pirschfahrten Tierherden in einer unendlichen und völlig unberührten Landschaft beobachten. Gelegentlich zu entdeckende verrostete Schiffswracks säumen die Küste und legen Zeugnis ab von so manchem tragischen Schicksal aus der Zeit der früheren Seefahrt.

Anderweitige Aktivitäten umfassen Vogelbeobachtungen, Fußsafaris bei Tag und Nacht sowie Ausflüge mit Picknick zu den Haonib Flussauen.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit Dörfer des halbnomadisch lebenden Stammes der Himba und benachbarte Kommunen zu besuchen, die Himba sind das einzige Volk, welches seine Lebensweise den unwirtlichen Bedingungen angepasst hat und in dieser arriden Region ohne moderne technische Erungenschaften überleben kann.

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