Rettet die Serengeti!

Jeffrey Van Staden - 2. September 2010 - 19:17

Wie die meisten von Euch wissen, liegt uns nicht nur Afrika und seine Reisemöglichkeiten am Herzen sondern vor allem und ganz besonders seine Tierwelt und natürlich wollen wir helfen, die Umwelt und Landschaften auf diesem wunderschönen Kontinent so zu bewahren, dass auch die Generationen nach uns ihn noch so erleben können.

Auf vielen Reisen fielen uns schon die häufig gedankenlosen Taten auf. Zum Beispiel kann ein achtlos aus dem Fenster geworfenes Plastik dazu führen, dass ein Tier daran stirbt.

In mehr "professioneller" Art wird der Angriff auf Tiere und Natur durch große Organisationen oder sogar Landesregierungen - bewußt oder unbewusst durchgeführt. Ein Beispiel dafür sind die Nashornwilderei um an das Horn zu gelangen, welchem in der östlichen Welt potenzsteigernde Fähigkeiten nachgesagt wird, oder auch das sinnlose Abschlachten von Haien weil deren Flossen im Osten auch zur Herstellung von erotischen Mitteln gebraucht werden.

Ganz aktuell plant die tansanische Regierung den Bau einer Fernstrasse durch die Serengeti. Das würde die Tiere und die Wanderung der Tiere bedrohen.

Bernhard und Michael Grzimek hatten sich - besonders durch den Oskar prämierten Film "die Serengeti darf nicht sterben" in den 50er Jahren - für diese riesigen Rückzugsgebiete für die Tiere starkgemacht. Den letzten Satz des Films will ich hier nochmal wiedergeben, denn er hat auch jetzt noch seine Richtigkeit: "Diese letzten Reste des afrikanischen Tierlebens sind ein kultureller Gemeinbesitz der ganzen Menschheit, genau wie unsere Kathedralen, wie die antiken Bauten, wie die Akropolis, der Petersdom und der Louvre in Paris. Vor einigen Jahrhunderten hat man noch die römischen Tempel abgebrochen, um aus den Quadern Bürgerhäuser zu bauen. Würde heute eine Regierung, gleich welchen Systems, es wagen, die Akropolis in Athen abzureißen, um Wohnungen zu bauen, dann würde ein Aufschrei der Empörung durch die ganze zivilisierte Menschheit gehen. Genau so wenig dürfen schwarze oder weiße Menschen diese letzten lebenden Kulturschätze Afrikas antasten. Gott machte seine Erde den Menschen untertan, aber nicht, damit er sein Werk völlig vernichte." Auf der rechten Seite findet ihr den link für die Petition um die Serengeti und besonders die Wanderrouten der Gnus und Zebras zu erhalten.

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Serengeti Karte
Gnus in der Serengeti