Tag 1: Pilgrims Rest, Royal Hotel
Nach Ankunft in Johannesburg erhalten Sie Ihren Mietwagen am Flughafen und verlassen Johannesburg in Richtung der schönen Provinz Mpumalanga.
Der Ort wurde von Goldgräbern gebaut die, nachdem 1873 hier Gold gefunden wurde, dem Goldrausch folgend sich hier ansiedelten. 1986 wurde dieser Ort zum nationalen Denkmal erklärt. Die Goldgräber bauten ihre ursprünglichen Hütten provisorisch aus Holz und Wellblech, da Sie ja eigentlich nur für kurze Zeit gedacht waren. Obwohl das Gold dann dennoch nahezu 100 Jahre (was ja keiner vorher wusste) ausgebeutet werden konnte, wurden die Häuser während des Betriebes der Mine ständig nur notdürftig instand gehalten. Dieser Tatsache verdanken wir, dass der Ort ein lebendiges Stück Geschichte ist. Das Royal Hotel hat die ehemaligen Goldgräberhäuser authentisch in komfortable Gästezimmer umgewandelt, so daß Gäste nun in 10 verschiedenen Häusern über das winzige Dorf verteilt untergebracht sind. In einem engen Tal zwischen steilen Berghängen gelegen sind die frühen Morgenstunden oft Nebel verhangen und mit den ersten Sonnenstrahlen, die über die umliegenden Berge klettern, steigt der Nebel auf und taucht das winzige kleine Dorf in ein mystische Atmosphäre. Man bekommt ein bisschen das Gefühl vermittelt, wie es gewesen sein muss, hier vor 200 Jahren gelebt zu haben. Obwohl beliebtes Reiseziel für Touristen, hat Pilgrim‘s Rest seinen Charme bewahrt und hierzu trägt das Royal Hotel mit seiner zwar altmodischen aber damit perfekt der Umgebung anpassenden Einrichtung besonders bei.
Übernachtung: Royal Hotel Pilgrim‘s Rest, DZ im Hauptgebäude oder im einen der im Ort verstreuten Annexe
Distanz: Tag 1: ca. 370 km
Tag 2 - 4: Krüger Nationalpark, eines der Sanparks Camps
Der Krüger Nationalpark zu bieten hat. Mit 20000 qkm (entspricht der Größe der Rheinland Pfalz) ist der Krüger Nationalpark Südafrikas größtes Tierreservat. Er ist Heimat für 147 Säugetier-, 507 Vogel-, 336 Baum-, 114 Reptilien und 49 Fisch- und 34 Amphibienarten. Es lohnt sich früh aufzustehen, da die meisten Tiere direkt nach Sonnenaufgang oder Abends zum Sonnenuntergang unterwegs sind. Mittags ist es oft zu heiß, so dass sich die Tiere versteckt im Schatten aufhalten. Sie übernachten in einem der Camps innerhalb des Parks. Z.B: das Olifants Camp - durch der besonderen Lage des Camps, Olifants River, kann man auch vom Camp aus mit dem Fernglas die Umgebung beobachten und so manchen Elefanten oder anderes Wild beim Wassertrinken oder Baden am Fluss beobachten. Das Camp bietet geführte Morgen- und Abendsafaris im offenen Geländefahrzeug, geführte Fußsafaris und auch Mountainbikesafaris, allesamt mit professionellen Guides, wenn man es vorzieht das eigene Fahrzeug stehen zu lassen. Die geführten Safaris sind besonders dann sehr zu empfehlen, wenn das Gras gerade besonders hoch ist wie im Sommer und Frühherbst und man deswegen von niedrig gelegenen Fahrzeugen nicht so viel sehen kann wie aus einem hoch gelegenen Safarifahrzeug.
Übernachtungen: z.B. Olifants Camp, Lower Sabie Camp
Distanz: Tag 2: ca. 150 - 210 km (abhängig von endgültiger Unterkunft)
Tag 5: Phophonyane (Swaziland), Phophonyane Falls Lodge
Heute durchfahren Sie den Krügerpark gen Süden und verlassen dort den Park. Am Grenzposten Jeppe's Reef kommen Sie nach Swaziland.
Das bergige Königreich Swaziland, regiert von König Mswati III, ist eine von 3 Monarchien in Afrika. Die Swazis sind ein stolzes Volk und bemessen ihrem traditionellem Lebensstil und ihrer Kultur viel Bedeutung bei. Der Grenzübergang ist für Deutsche verhältnismäßig schnell und problemlos. In Swaziland folgt man der N1 Richtung Piggs Peak und gelangt nach etwa 40km zu einer Ausschilderung die zu den Phophonyane Falls führt. Die Phophonyane Falls sind kaskadenartige Wasserfälle die in eine traumhafte Schlucht und Waldlandschaft eingebettet sind. Direkt an den Fällen gelegen, befindet sich diese kleine besondere Lodge. Die Unterbringung erfolgt in liebevoll eingerichteten Cottages oder in traditionellen Swazi-Beehive Hütten, die luxuriös und geschmackvoll eingerichtet sind. Selbst die einfachsten Behausungen der Lodge, große Walk-In Zelte auf Holzplattformen und Pfählen an einem Hang gelegen, bieten traumhafte Waldblicke einen schönen Balkon und gemütliche Betten. Die Lodge ist umgeben von einem traumhaften botanischen Garten, der mit zahlreichen verschiedenen Palmenarten und anderen tropischen Grünpflanzen üppig bewachsen ist. Ein großer Swimmingpool vor dem Hauptgebäude bietet einen atemberaubenden Blick auf das umliegende Tal.
Ein weiterer natürlicher Rockpool ist direkt neben den Wasserfällen angelegt und eine kleine Wohlfühloase für Naturfreunde. Von der Lodge gehen zahlreiche Wanderwege los (von wenigen Stunden bis hin zu einer Tagestour). Alle Wege führen durch das umliegende Naturreservat, welches Heimat von verschieden Antilopenarten, Affen und vielen Vogelarten ist.
Übernachtung: Phophonyane Falls Lodge, Swaziland
Distanz: Tag 5: ca. 305 km
Tag 6 + 7: Hluhluwe, Emdoneni Lodge
ber die Lavumisa/Golela Grenze verlassen Sie Swaziland wieder und fahren auf die N2 in Richtung Durban. Sie durchqueren eine sehr typische afrikanische Buschlandschaft (zumeist handelt es sich rechts und links der Autobahn um private Tierreservate) und fahren entlang dem sehr schönen Pongola Damm. Abseits der N2, außerhalb des kleinen Ortes Hluhluwe, ist Ihre nächste Station. Die Emdoneni Lodge liegt auf einer kleinen Wildbestand-Farm mit sandigem Waldgebiet. Gehen Sie spazieren im Wildgebiet und treffen Sie auf Zebra, Impala, Nyala, Red & Grey Duiker und andere Antilopenarten! Auch Vögel gibt es in Hülle und Fülle.
Mitte des 20. Jahrhundert waren die Breitmaulnashörner im südlichen Afrika fast ausgerottet und so begann man in den 60er Jahren mit der Operation Rhino. Heute lebt im Park die größte Nashornpopulation der Welt und über 4.000 Nashörner wurden (nicht nur aus Platzgründen) bereits an andere afrikanische Tierreservate abgegeben.
Neben 1.250 Breitmaul- und 300 Spitzmaulnashörner finden Sie im Park auch Löwen, Geparden, Leoparden, Giraffen, Elefanten, Büffel, Krokodile, Gnus, Impalas, Zebras, Antilopen und Hyänen.
Der Park verfügt über ein 230 Kilometer langes Straßennetz, wovon allerdings einige Strassen während der Regenzeit ( November-März) nur schwer befahrbar sind. Auf den befestigten Strassen gilt die Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Unterwegs finden Sie eine große Anzahl von Rastplätzen und Aussichtspunkten.
Das relativ kleine Mkuzi Wildreservat liegt ein wenig abseits der großen Touristenströme im südlichen Maputaland, und so halten sich die Besucherzahlen in Grenzen. In der weiten Tiefebene überlagern sich die gemäßigte und die tropische Klimazone und ermöglichen so auf engstem Raum eine besonders artenreiche Pflanzen- und Tierwelt, mit weiten Flächen, offenem Grasland, Wäldern, Küstendünen und Wasserpfannen. Neben Nashörnern und Flusspferden sieht man hier ungewöhnliche Wildarten und außerdem über 400 Vogelarten.
Übernachtung: Emdoneni Lodge
Distanz: Tag 6: ca. 413 km
Tag 8 + 9: Kosi Bay, Kosi Forest Lodge
Die heutige Fahrt geht in die Naturschutzgebiete zu den Seen und Mangroven in Küstennähe, ganz im östlichen Zipfel von Südafrika. Tief im Reservat, an der Mündung vom Kosi See liegt die Kosi Forest Lodge. Dieser Fleck wird beschrieben als ein magischer Ort und tatsächlich scheinen die Seen, Flüsse und Wälder hier ein wenig unwirklich und mystisch. Durch den unterschiedlichen Salzgehalt der Gewässer und das tropische Klima hat sich eine außerordentliche Vegetation gebildet. Durch den großen Artenreichtum an Meerestieren, wird Kosi Bay auch als „das Aquarium“ bezeichnet.
Es ist die einzige private Lodge ist dieser Gegend; man spürt förmlich Abgeschiedenheit und Idylle dieses Ortes. Die Lodge ist der ideale Ausgangspunkt, um das seltene Ökosystem der Umgebung zu erforschen.
Als Aktivitäten werden Kanutouren, Schnorchel- und Badeausflüge, Ganztages-Exkursionen zu den Kosi-Lakes angeboten.
Übernachtung: Kosi Forest Lodge
Distanz: Tag 6: ca. 178 km
Tag 10 & 11: St. Lucia Wetlands
Nächster Stopp ist der wiederum unweit gelegene Ort St. Lucia, dessen Naturreservat ein Weltnaturerbe ist. St. Lucia selbst ist ein kleiner Ort inmitten subtropisch/tropischer Vegetation umgeben von Seen und Meer. Die St. Lucia Seen und das Umland stellen ein Feuchtbiotop dar, welches von globaler Bedeutung ist. Das Reservat beherbergt mitunter die weltweit höchsten bewachsenen Dünen, Sümpfe, Mangrovenwälder, Palmen und zahlreiche verschiedene Waldvegetationen. Der Wildbestand schließt das Spitzmaulnashorn, Suni, Pangolin, roter Ducker, Meeresschildkröten, Brutstätten von Pelikanen, Flamingos, und die größte Krokodil-, Nilpferd- und Reedbockpopulationen Südafrikas mit ein.
Eines der Aktivitäten die man in St. Lucia nicht auslassen darf, ist eine Sunset Boatcruise auf dem Estuary (Seen) zur Beobachtung der Nilpferde, Krokodile und Wasservögel. Diese Touren starten im Winter gegen 15.00Uhr und im Sommer gegen 16.00 Uhr. Den nächsten Tag sollte man einen Ausflug zum nahe gelegenen Cape Vidal einplanen. Die Fahrtstrecke ist kurz und führt nur durch Nationalpark, wo man wiederum zahlreiches Wild sehen kann. Das Kap selbst bietet einen malerischen Strand (also Badesachen nicht vergessen) und man kann saisonal Wale vom Whaletower beobachten, oder zur Bats Cave wandern. Das Gästehaus liegt in letzter Reihe des Ortes und hat Blick ins dichte Grün des Coastal Forest und aufs Meer. Nicht selten kommt es vor das Nilpferde den Vorgärten der Häuser in St. Lucia einen Besuch abstatten. Eine direkte Begegnung mit den Wasserkolossen sollte unbedingt vermieden werden, da Nilpferde nicht nur wieder erwarten schnell, sondern auch sehr aggressiv sind. Mehr Menschen in Afrika werden jährlich von Flusspferden getötet als von irgend einem anderen Wild. Ein üppiger Garten mit Swimmingpool lädt zum Relaxen ein. Die Bar und Lounge im ersten Stock bieten neben Gemütlichkeit einen traumhaften Blick auf Estuary und das Meer.
Übernachtung: Seasands Guesthouse, St Lucia.
Distanz: Tag 14: ca. 195 km
Tag 12 + 13: Blythedale Beach, Palm Dune
Die Fahrt geht nun gen Richtung Süden, entlang der Küste des Indischen Ozeans, bis zu Ihrem heutigen Tagesziel: der Palm Dune Lodge, am Blythedale Beach nahe des Küstenörtchens KwaDakuza.
Die Lodge liegt zwischen zwei Flussmündungen direkt an dem wunderschönen Strand (Blythedale Beach) mit glasklarem Wasser. Der Kontinentalschelf sorgt für eine ruhige See und dadurch für optimale Bademöglichkeiten. Unweit der Lodge gibt es einen bewachten Strandabschnitt. Zwischen Meer und Dünen gibt es einen weitläufigen Strandabschnitt, ideal für Spiele wie Volleyball und Cricket. Von der Bucht aus starten Delfin- und Walbeobachtungsfahrten. Es gibt außerdem fantastische Angelmöglichkeiten, sowohl vom Strand aus als auch auf hoher See.
Das Gästehaus besteht aus 26 klimatisierten Suitezimmern, ein kristalklares Schwimmbad mitten im tropischen Garten, ein Speisesaal mit einem hervorragenden Service mit traditionellen Fischgerichten, die bar ist und das Deck haben einen atemberaubenden Blick zum Meer.
Übernachtung: Palm Dune
Distanz: Tag 10: ca. 396 km
Tag 14: Abreise
Heute bewältigen Sie noch die gut 75 km nach Durban und weitere ca. 13 km zum International Airport von Durban. Dort geben Ihren Mietwagen ab und treten Ihren Rückflug an.
Kleiner Tip: Eine Tankstelle zum Betanken des Mietfahrzeugs gibt es direkt am Flughafen, wobei man dafür einen kleinen Umweg in Kauf nehmen muss. Besser ist es, den Mietwagen in Durban nochmals zu füllen, da die 30 km zum Flughafen am Stand der Tanknadel nicht viel verändern. Eine gute Heimreise!
Distanz: Tag 14: ca 87 km