Das Land der endlosen Weiten

Namibia - das Land im Südwesten Afrikas zwischen dem Oranje Fluss im Süden und dem Kunene Fluss im Norden und mit über 300 Sonnentagen im Jahr - ist ein scheinbar karges, rauhes Land, wie aus einer anderen Welt. Mit nur etwa 2,3 Millionen Einwohnern auf einer Landesfläche, die fast zweieinhalb mal so groß ist wie Deutschland, ist die vormals deutsche Kolonie Deutsch-Südwestafrika eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Damit weist Namibia unglaubliche, menschenleere Weiten auf und beeindruckt zudem mit Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten - ein Traumland für Fotografen. Namibia ist ein Land der Kontraste und der klaren Farben, in das sich schon viele Menschen verliebt haben. Wer Ruhe und Natur sucht, wer grandiose Landschaften, Wüste und Weite genießt, den wird Namibia nicht mehr loslassen. Sie können Namibia das ganze Jahr über bequem bereisen, ob individuell oder in der Reisegruppe, mit dem Mietwagen, Camper, dem Bus oder Flugzeug. Es ist nach Südafrika das am häufigsten besuchte Land des südlichen Afrika.

Höhepunkte Namibias

Zu den sicher bekanntesten Höhepunkten Namibias zählt der berühmte und zugleich einer der ältesten Naturschutzgebiete Afrikas, der Etosha Nationalpark, der allein mehr als 110 verschiedene Säugetiere und über 230 Vogelarten beheimatet. Ein absolutes Muss einer jeden Namibia Reise ist sicherlich auch die Namib Wüste, in der sich das berühmte Sossusvlei befindet, eine Lehmbodensenke umgeben von den höchsten Sanddünen der Welt. Aber auch die charmanten Ortschaften wie der Küstenort Swakopmund mit dem Charakter einer deutschen Kleinstadt oder die Hauptstadt Windhoek sind ein Besuch wert.

Mit den intensiven Farben, den sagenhaften Dünen- und Felslandschaften der Namib-Wüste, den sattgrünen Flussoasen im Caprivi-Streifen, der wilden Skelettküste, dem mächtigen Fish River Canyon, dem Durstland Kalahari und dem tierreichen Etosha Nationalpark, ist Namibia letztlich ein wahres Landschaftsparadies. Es ist ein Abenteuer, und doch muss man kein Abenteurer sein, um dieses Land zu erleben.

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Reiseinfos

Reisezeit: 

Namibia kann man das ganze Jahr über bereisen, jedoch sind die Temperaturen zwischen April und Juni am angenehmsten. Von Januar bis März kann es zu starken Regenfällen kommen.

Einreisebestimmungen: 

Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen  Zwecken  ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste o. ä. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. 

Visum: 

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Gesundheit und Impfungen: 

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Hier wird eine Malariaprophylaxe stark empfohlen. Aber auch in den restlichen Gegenden ist eine Infektion nicht auszuschließen.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. 

Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.

Zeitverschiebung: 
Sommerzeit: +1 Stunde nach Deutscher Zeit; Winterzeit: +2 Stunden nach deutscher Zeit
Währungen: 
Namibischer Dollar
Verkehr: 

In Namibia herrscht Linksverkehr. Touristen dürfen in Namibia grundsätzlich mit ihrem nationalen Führerschein fahren. Es wird dennoch empfohlen, einen Internationalen Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des deutschen Führerscheins mitzuführen. . Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird abgeraten. Neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und Wildwechsel.

 

Vorwahl(en): 

+264

Ländercode: 
NAM
Wichtige Hintergrundinformationen zur Sicherheit: 

Die Zahl der Diebstahlsdelikte gegen Ausländer ist sowohl in Windhuk, als auch in der Provinz unvermindert hoch. Es kommt vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch in Gästehäusern. Spaziergänge sollten möglichst ohne Wertsachen und nicht in der Dunkelheit unternommen werden.

Homosexualität wird in Namibia allgemein tabuisiert und nicht anerkannt. Homosexuelle werden laut Verfassung vor Diskriminierung im Beruf und öffentlichen Leben geschützt.

Das Land

Land in Landessprache: 
Republic of Namibia
Land auf englisch: 
Republic of Namibia
Geschichte: 

Bereits im 15. Jahrhundert entdeckten die ersten Europäer Namibia. Portugiesen ließen sich an der Küste nieder, um Handel zu betreiben. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb Adolf von Lüderitz das Gebiet des Nama-Stammes. Im darauffolgenden Jahr wurde Namibia von Deutschland kolonialisiert und zum Schutzgebiet ernannt. Von nun an hieß Namibia Deutsch-Südwestafrika. Es gab zahlreiche Aufstände der Hereros. Nach der letzten Schlacht von Waterberg wurden diese schließlich in die Kalahari vertrieben. Auch die Nama wollten ihr Land nicht länger hergeben und begannen sich gegen die deutsche Vorherrschaft aufzulehnen. Ihre Aufstände missglückten allerdings auch. Die Deutschen begannen Tierreservate zu errichten und errichteten unter anderem den Etoscha Nationalpark. Während des 1. Weltkrieges besetzte Südafrika Deutsch-Südwestafrika und verdrängte die Deutschen. Namibia wurde in den Völkerbund aufgenommen, erlangte aber noch nicht seine Unabhängigkeit, sondern stand unter südafrikanischer Verwaltung. Auch nach dem 2. Weltkrieg wollte Südafrika Namibia nicht freigeben. Die Apartheitspolitik wurde auf Namibia übertragen. Auch nach internationalem Druck der UN wurde Namibia nicht unabhängig. Die Befreiungsorganisation SWAPO wurde von den Wahlen ausgeschlossen. Erst 1989 wurden die ersten freien Wahlen durchgeführt, aus denen die SWAPO siegte. Am 21.03.1990 erhielt Namibia endlich als letztes afrikanisches Land seine Unabhängigkeit. Das Land wurde bislang immer von der SWAPO Partei regiert.

Lagebeschreibung: 

Namibia liegt im Südwesten Afrikas am Atlantischen Ozean und grenzt im Süden an Südafrika, im Norden an Angola und im Osten an Botswana, Sambia und Zimbabwe.

Infrastruktur: 

Ein großes Schienennetz verbindet alle größeren Orte in Namibia. Das Straßennetz ist gut recht groß und verbindet alle Ortschaften miteinander. Die Straßen sind gut ausgebaut und größtenteils asphaltiert. 

Flora und Fauna: 

Das trockene Klima Namibia hat eine ganz besondere Vegetation zur Folge. Etwa 200 Pflanzenarten und 100 Flechtenarten Namibias, kommen auch ausschließlich nur in Namibia vor. Beispielsweise die Welwitschia-Pflanze, die mehrere tausend Jahre alt werden kann und sehr wenig bis gar kein Wasser benötigt. Ansonsten ist das Gebiet neben Wüsten geprägt von Grassavannen mit vereinzelten Baobabs oder Akazien. Im Etoscha Nationalpark leben zahlreiche Tierarten. Unter anderem unzählige Flamingos, Zebras, Gnus, Antilopen, Elefanten, Giraffen, Nashörner, Büffel, Leoparden, Strauße, Affen und auch Löwen.

Klima: 

Namibia ist aufgrund seines geringen Niederschlages ein sehr trockenes Land. Im Durchschnitt hat Namibia 300 Sonnentage. Heftige Niederschläge kommen ausschließlich in den Sommermonaten von November bis Februar vor. In den Wintermonaten sinkt die Temperatur selten unter 20°C. Die Sommermonate sind besonders heiß.

Bevölkerung: 

Namibia ist mit etwa 2,3 Millionen Einwohner auf 824.120 km² Landfläche eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Die Bevölkerung wächst allerdings jährlich um etwa 1,9%. Jede namibische Frau gebärt im Durchschnitt 3-4 Kinder. Aufgrund der hohen AIDS-Rate ist die durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten Jahren erheblich gesunken und liegt momentan bei Frauen bloß bei 47 Jahren und bei Männern bei 48 Jahren. Über die Hälfte der Einheimischen lebt in ländlichen Gegenden. Die Bevölkerung Namibias besteht aus vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die größte Gruppe stellen die Owambos mit über 50% der Gesamtbevölkerung dar. Am bekanntesten sind die Himbas aufgrund ihrer auffälligen Kleidung. Etwa 6% Weiße leben in Namibia.

Sprachen: 
Englisch
Religion: 

ca. 87 Prozent Christen, davon rund 80 Prozent Protestanten und rund 20 Prozent Katholiken; Rest traditionelle afrikanische Religionen

Essen & Trinken: 

Die Küche Namibias ist eine Mischung afrikanischer und europäischer Kochkunst, der deutsche Einfluss ist noch immer spürbar. So wird z.B. Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Eine Spezialität Namibias sind die verschiedenartig zubereiteten Wildfleischsorten wie z. B. Biltong (Dörrfleisch) und Rauchfleisch. Am bekanntesten unter der namibischen Bevölkerung ist der Pap, ein Maismehlbrei. Dazu wird Gemüse, Hühnchen oder Rindfleisch gegessen. In Küstenregionen wird besonders viel Fisch gegessen. Neben Rind- oder Hühnerfleisch, werden in Namibia auch Springböcke, Kudus, Antilopen oder Strauße gegessen. Trinken sie in Namibia am besten nur abgefülltes Wasser auf Flaschen. Das Leitungswasser ist in den Städten meistens verunreinigt und sollte vor dem Verzehr auf jeden Fall abgekocht werden. Viele Ranches in Namibia haben aber auch eine eigene Quelle, deren Wasser trinkbar ist.

 

Feiertage: 

01.01. Neujahr, 21.03. Unabhängigkeitstag, Karfreitag, Ostern, 01.05. Tag der Arbeit, 04.05. Cassings-Tag, 25.05. Afrikatag, 26.08. Heldentag, 10.12. Tag der namibischen Frauen und internationaler Tag der Menschenrechte, 25. und 26.12. Weihnachten. Wenn ein Feiertag in Namibia auf einen Wochenendtag fällt, so wird dieser am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Kleidung: 

Grundsätzlich unterscheidet sich die Kleidung der Namibier nicht großartig von der der Europäer. Allerdings haben einige Stämme einen ganz besonderen Kleidungsstil. Die Kleidung der Himbas besteht hauptsächlich aus Tierhäuten. Hereros tragen an besonderen Festen besonders bunte Kleider und Kopfschmuck.

Feste: 

Mai-August  Karneval: Traditionell beginnt der Karneval im Mai in Windhoek - WiKa genannt. Einen Monat später gibt es in Swakopmund den Küstenkarneval - KüKa -, im Juli in Walvis Bay, in Okahandja wieder einen Monat später.
August:  (1) Maherero-Tag, Okahandja. (2) Küste-Karneval, Swakopmund
September:  Windhoek Agricultural, Commercial & Industrial Show (Messe für Landwirtschaft, Industrie und Handel)
Oktober : Oktoberfest

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