Königreich in den Bergen

Umschlossen von Südafrika, hoch in den Bergen liegt Lesotho und bietet dem Besucher neben traumhaften Landschaften und unvorstellbar schönen Aussichten auch die höchsten Wasserfälle im südlichen Afrika - die Maletsunjane Fälle mit 192m, oder den zweitgrößten Damm Afrikas, den Katse Dam. Inmitten von Ländern, die eine große Tierwelt zu bieten haben, erhebt sich dieses Land mit Bergen, in denen man sogar sehr gut Ski fahren kann. Ganz besonders für Individualreisende ist dieses Kleinod im Herzen Südafrikas zu empfehlen.

Reiseinfos

Reisezeit: 

Generell ist Lesotho ganzjährig bereisbar, die Sonne scheint mit über 300 Sonnentagen das ganze Jahr. Zu empfehlen sind die Monate April bis Mai und September bis Oktober. Das sind die Übergangsmonate zwischen den Jahreszeiten. Es ist nicht zu heiß oder kalt und die Regenfällt halten sich in Grenzen. Die Reisenden können in diesem Zeitraum einen unglaublichen klaren Blick über das Land werfen.

Einreisebestimmungen: 

Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Touristenaufenthalt von bis zu 14 Tagen kein Visum. Für längere Aufenthalte wird ein Visum benötigt, welches online beantragt werden kann. Weitere Auskünfte erteilt die Botschaft des Königsreichs Lesotho in Berlin. Bei der visumfreien Einreise nach Lesotho müssen ausreichende Mittel zur Bestreitung der Aufenthaltskosten nachgewiesen werden. Auch ein Rückflugticket mit fest gebuchtem Rückflugtermin ist vorzulegen.

Visum: 

Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Touristenaufenthalt von bis zu 14 Tagen kein Visum. Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Gesundheit und Impfungen: 

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int ) ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über 9 Monaten der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, Gültigkeit zehn Jahre). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als zwölf Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Lesotho in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise nach Lesotho zu überprüfen und zu vervollständigen (s. www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Die Versorgung vor Ort mit Medikamenten ist unzureichend, eine gutausgestattete Reiseapotheke sollte vorhanden sein. Eine gute ärztliche Versorgung ist in Bloemfontein/Südafrika (ca. 130km westlich von Maseru) gegeben.

Zeitverschiebung: 
Sommerzeit 0 Stunden, Winterzeit +1 Stunde deutscher Zeit
Währungen: 
Ariary
Verkehr: 

In Lesotho herrscht Linksverkehr. Ganz überwiegend besteht das Straßennetz in Lesotho aus unbefestigten Straßen. Die Überlandstraßen sind häufig eng, kurvenreich, somit unübersichtlich. Äußerste Vorsicht ist bei Schnee- und Regenwetter geboten. Die Nutzung eines Geländewagens mit Vierradantrieb ist für Überlandfahrten empfehlenswert und bei Routen, die den Sani-Pass an der östlichen Grenze zu Südafrika einschließen, unerlässlich. Eine vorausschauende und defensive Fahrweise ist das Gebot während der Reise in Lesotho, um Unfällen vorzubeugen und Personenschäden zu vermeiden. Das Fahren während der Dunkelheit sollte vermieden werden, da wenige Straßen beleuchtet sind und stets mit Schlaglöchern sowie mit Tieren auf der Straße zu rechnen ist. Auch kriminelle Übergriffe können nicht ausgeschlossen werden. Die Nutzung von Sammeltaxis stellt ebenfalls ein Risiko dar.

Vorwahl(en): 

(+266)

Ländercode: 
LSO
Wichtige Hintergrundinformationen zur Sicherheit: 

Homosexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit sind strafbar. Der königliche Palast, Regierungsgebäude, der Flughafen und andere öffentliche Gebäude sowie Militärfahrzeuge und uniformierte Personen dürfen nicht fotografiert werden.

Die politische Lage in Lesotho ist derzeit angespannt. Es kann daher zu spontanen Menschenansammlungen und Demonstrationen vor allem in der Hauptstadt Maseru kommen. Reisende werden gebeten, sich von solchen Ansammlungen fernzuhalten.

Das Land

Land in Landessprache: 
Muso oa Lesotho
Land auf englisch: 
Kingdom of Lesotho
Geschichte: 

Ein Impfschutz gegen Gelbfieber muss vorhanden sein, wenn man aus einem Gelbfieberinfektionsland einreist. Bei einer direkten Einreise aus Deutschland ist dies nicht nötig. Weiterhin werden die Impfungen gegen folgende Krankheiten empfohlen: Tetanus, Hepatitis A, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) sowie der jeweils aktuelle Influenzaschutz, bei Langzeitaufenthalt wird Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Die Versorgung vor Ort mit Medikamenten ist unzureichend, eine gutausgestattete Reiseapotheke sollte vorhanden sein. Eine gute ärztliche Versorgung ist in Bloemfontein/Südafrika (ca. 130km westlich von Maseru) gegeben.

Lagebeschreibung: 

Lesotho wird vollständig von Südafrika umschlossen. Das Land befindet sich sozusagen mitten "in" Südafrika.

Infrastruktur: 

Der Hauptgrund für das schlechte Verkehrsnetz in Lesotho ist die geographische Lage. Das Gebiet um die Drakensberge und Hochebenen ist nur schwer zugänglich und asphaltierte Straßen sind nicht selbstverständlich. Lesotho kann man nur von Südafrika aus anfliegen. Ein Schienennetz gibt es nicht und der öffentliche Nahverkehr ist generell sehr schlecht ausgebaut. Nur ein Sechstel dieser Strecke ist geteert. Der öffentliche Nahverkehr ist sehr schlecht und die wenigen Buslinien fahren unregelmäßig oder gar nicht. Es gibt die sogenannten privaten Sammeltaxis. Diese bilden das Rückrat des öffentlichen Verkehrsnetzs. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Landstraßen beträgt 80 km/h und in geschlossenen Ortschaften 50 km/h. Die Straßen werden von den unterschiedlichsten Fahrzeugen befahren. Von einem Ochsenkarren bis zum LKW ist alles dabei. Mangelnde Verkehrssicherheit und fehlende Alkoholkontrollen führen zu vermehrten Unfällen.

Flora und Fauna: 

Die Landschaft Lesothos bietet wenige Bäume. Nur in den Höhenlagen bei den Flusstälern lassen sich Weiden finden. Die häufigsten Baumarten sind Eukalyptus, Akazien und in den Dörfern Pfirsichbäume. Das größte Säugetier Lesothos ist die Rehantilope. Diese hat die Größe eines Rehs. Lesothos Fauna definiert sich aus vielen kleineren Tieren, viele Vogelarten, wie Storche, Ibise, Geier oder Reiher. Desweiteren gibt es auch Reptilien und verschiedene Schlangenarten.

Klima: 

Durch die hohe Höhenlage herrscht in ganz Lesotho überwiegend gemäßigt warmes Klima. In den Wintermonaten ( Juni bis August) sind die Temperaturen oft sehr niedrig. In den östlichen Höhenlagen kann sogar Schnee fallen. Auch im Winter scheint tagsüber die Sonne, so dass Lesotho jährlich etwa 300 Sonnentage verzeichnet. In den Sommermonaten (November bis März) ist es in Lesotho überwiegend heiß. An 100 Tagen im Jahr gibt es Gewitter, überwiegend im Sommer. Der Temperaturunterschied von Tag und Nacht ist in den Höhen meist sehr groß. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Maseru beträgt etwa 15°C. Niederschlag fällt größtenteils während des Sommers, sodass die Landschaft während der Wintermonaten oft ausgedörrt ist.

Bevölkerung: 

2,2 Millionen (hauptsächlich Basotho); weitere 3,3 Millionen Basotho leben in Südafrika

Sprachen: 
Englisch
Religion: 

Christen: 80 Prozent (davon 43 Prozent Protestanten/Anglikaner), 20 Prozent indigene Glaubensvorstellungen

Essen & Trinken: 

In der Hauptstadt Maseru gibt es hauptsächlich internationale Speisen. Die Lebensmittel werden zum größten Teil aus Südafrika importiert. Nahrungsmittel und Essen werden als sehr kostbar angesehen, da die meisten Einwohner sich nur eine Mahlzeit am Tag leisten können.

Feiertage: 

1.1., 11.3., 4.4., 6.4., 9.4., 1.5., 17.5., 17.7., 4.10 (Nationalfeiertag) . Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am darauf folgenden Montag begangen.

 

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