Afrikas bestgehütetes Geheimnis

Mokorofahrten im Okavango Delta, fantastische Tierbeobachtungen im Chobe Nationalpark und Begegnungen mit Buschmännern in der Kalahari Halbwüste – das alles und noch viel mehr ist Botswana! Die facettenreiche Republik im Süden Afrikas bietet das ganze Jahr über ganz besondere Safarierlebnisse. Ob weite Überschwemmungsebenen im Okavango Delta oder endlose Savannenlandschaften in der Kalahari, ob große Zebra- und Elefantenherden oder zahlreiche Vogelarten – die Unberührtheit der Natur und die sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt sind Botswanas größter Schatz. Grundsätzlich kann man Botswana das ganze Jahr über bereisen. Je nach Saison zeigen sich die Regionen von verschiedenen Seiten und haben jede ihren ganz besonderen Reiz.

Höhepunkte Botswanas

Zu den absoluten Highlights Botswanas zählen das berühmte Okavango Delta, die Kalahari, die Makgadikgadi Salzpfannen und die tierreichen Nationalparks des Landes wie z.B. der Chobe Nationalpark im Norden. Das Okavango Delta ist das größte Inland-Flussdelta der Welt und zählt als solches seit 2014 zum UNSECO-Weltkulturerbe. Bereisen Sie die traumhaften Landschaften und erleben Sie unvergessliche Momente in den Tiefen der afrikanischen Wildnis. Zahlreiche Luxuslodges und Camps bieten nicht nur hohen Komfort, sondern, dank ihrer oft exklusiven Lage, auch die Möglichkeit nahezu unberührte Regionen des Landes zu entdecken. Die Kombination von Wüste und Wasser ist Grundlage für den großen Tierreichtum des Landes, zu dem auch eine der höchsten Elefantendichten Afrikas zählt.

Botswana schützt seine sagenhafte Tier- und Pflanzenwelt auf vorbildliche Art und Weise und legt deshalb großen Wert auf ökologisch nachhaltigen Tourismus. Außerdem wurde Anfang 2014 zum Schutz der Artenvielfalt ein absolutes Jagdverbot verhängt. Die politische Stabilität des Landes macht Botswana zudem zu einem sicheren und gerade auch für Familien sehr beliebten Reiseziel.  

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Reiseinfos

Reisezeit: 

In den trockenen Wintermonaten, das heißt von Mai bis Oktober, versammeln sich zahlreiche Tiere an lebenspendenden Wasserlöchern, da viele Flüsse im Winter austrocknen. Dann ist die Wilddichte im Okavango Delta besonders hoch, welches von Mai bis Juli seinen höchsten Wasserstand erreicht. Weite Ebenen des Deltas sind zu dieser Zeit überschwemmt und viele Orte sind nur noch per Boot oder Kleinflugzeug erreichbar. Der Chobe River im Norden des Landes trocknet auch während der Trockenzeit nicht aus und spendet den Wildtieren somit das ganze Jahr über Wasser. Dadurch sind Tierbeobachtungen auch hier ganzjährig gut möglich. Die Kalahari offenbart besonders in der Trockenzeit ihren Wüstencharakter. Der Boden ist überzogen von Rissen und die Vegetation ist minimal. Wenn im Dezember die sommerliche Regenzeit einsetzt, ergrünt die Kalahari und bietet so wieder Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Viele Herdentiere finden sich rund um die Salzpfannen, die sich mit Wasser füllen, und um die Flusstäler ein. Die Raubtiere sind ihnen dabei meist dicht auf den Fersen. Bis März herrschen in Botswana dann Temperaturen von 30°C bis 35°C und es gibt immer wieder kurze aber kräftige Regenschauer. Besonders üppig ist die Vegetation in den Sommermonaten im Linyanti Wildlife Reserve und im Chobe Nationalpark, da dann der Chobe River seinen höchsten Wasserstand erreicht. Diese Zeit ist besonders für Vogelliebhaber und Angler die beste Reisezeit.

Einreisebestimmungen: 

Eine Einreiseerlaubnis für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf maximal 90 Tage pro Kalenderjahr. Nach aktuellen Informationen der botswanischen Einwanderungsbehörde setzt abweichend hiervon die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ein gültiges Visum voraus. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass in diesem Fall ein Visum an der botswanischen Grenze erteilt wird. Mit vorläufigem Reisepass sollte daher ein Visum bereits vor der Einreise beantragt werden.

Visum: 

Dieses Visum ist für einen Aufenthalt von 90 Tagen pro Kalenderjahr gültig. Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Gesundheit und Impfungen: 

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet gefordert.Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich rechtzeitig vor Ihrer Reise an Ihren Hausarzt oder Tropenarzt bzw. bei einer Reise mit Kindern an den Kinderarzt zu wenden. Einige Impfungen müssen mehrmals durchgeführt werden, bis Sie eine volle Immunität erlangen. Einige Impfstoffe müssen erst bestellt und geliefert werden. Kalkulieren Sie hierfür genügend Zeit. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch www.rki.de. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis), ggf. gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut (s. u.) empfohlen.

Ein hohes Malaria Risiko besteht während der Regenzeit in den nördlichen Regionen Botswanas. Im Süden ist das Risiko nicht so hoch und in der Trockenzeit nimmt das Risiko generell ab. In den übrigen Gebieten ist das Infektionsrisiko eher gering. Generell sollte darauf geachtet werden kein Leitungswasser zu trinken. Beim Essen bitte darauf achten, dass die Nahrungsmittel gekocht, geschält oder desinfiziert sind, um Durchfallerkrankungen vorzubeugen. Das Baden in Seen ist nicht zu empfehlen.

Zeitverschiebung: 
Sommerzeit 0 Stunden, Winterzeit +1 Stunde deutscher Zeit
Währungen: 
Pula
Verkehr: 

In Botswana herrscht Linksverkehr. Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten unbedingt vermieden werden. Das Unfallrisiko ist dann extrem hoch (schlecht oder gar nicht beleuchtete Fahrzeuge, Hindernisse wie abgestellte oder liegengebliebene Fahrzeuge, vor allem aber freilaufende Tiere wie Rinder, Esel, Ziegen, Hunde etc. auf den Straßen).  Flugreisen in den Norden Botswanas, insbesondere zum Okavango-Delta und dem Chobe-Park, sind ebenso wie Lufttransfers zu den Lodges ohne Schwierigkeiten möglich. Öffentliche Verkehrsmittel (Kleinbusse und Überlandbusse) sollten möglichst nicht genutzt werden. Diese sind meist in einem schlechten technischen Zustand, Qualifizierung und Fahrtzeiten der Fahrer werden in der Regel nicht überwacht.

Vorwahl(en): 

(+267)

Ländercode: 
BWA
Wichtige Hintergrundinformationen zur Sicherheit: 

Das botswanische Strafrecht stellt homosexuelle Handlungen unter Strafe. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden in der Gesellschaft Botswanas nicht geduldet und es wird daher geraten sich in der Öffentlichkeit sehr zurückhaltend zu verhalten.

Das Land

Land in Landessprache: 
Lefatshe la Botswana
Land auf englisch: 
Republic of Botswana
Geschichte: 

Fast ein Jahrhundert lang war Botswana das größte britische Protektorat im südlichen Afrika, bevor es am 30. September 1966 seine Unabhängigkeit erlangte und Mitglied des Commonwealth wurde. Heute ist Botswana eine Republik und wird von seinem Parlament regiert. Seit April 2008 ist Ian Khama, der Sohn des ersten Staatspräsidenten, Staatsoberhaupt und Regierungschef der Republik. Häufig wird Botswana aufgrund seiner politischen Stabilität als afrikanischer Musterstaat für Demokratie bezeichnet. Das Einkommen des Landes beruht größtenteils auf der Gewinnung von Bodenschätzen und den Einnahmen aus der Tourismusbranche. Da die Einnahmen größtenteils in die Entwicklung des Landes investiert werden, verbessern sich die Lebensumstände der Bevölkerung Botswanas zunehmend.

Lagebeschreibung: 

Botswana befindet sich im südlichen Afrika und ist komplett von angrenzenden Ländern eingerahmt. Südafrika liegt im Süden und Namibia im Westen Botswanas. Im Norden grenzt es an Sambia und im Nordosten an Simbabwe.

Infrastruktur: 

Die Überlandstraßen in Botswana sind zum größten Teil asphaltiert. Die restlichen nicht so stark befahrenen Straßen sind Staub- und Schotterstraßen und die meisten davon sind während/nach der Regenzeit nicht befahrbar. Das Unfallrisiko bei Fahrten übers Land nach Anbruch der Dunkelheit ist extrem hoch. Dies liegt unter anderem an Hindernissen auf den Straßen, wie zum Beispiel, liegengebliebene Autos oder freilaufende Tiere. Bei Flugreisen gibt es keine Probleme. Das Eisenbahnnetz hat eine Länge von 700 Kilometern und wurde während des Burenkrieg erbaut. Seit dem 01.04.2009 verkehren auf dem Schienennetz nur noch Güterzüge, da der Personenverkehr aus wirtschaftlichen Gründen eingeschränkt wurde. In Botswana bietet es sich, auf Grund der weiten Entfernungen und schlechten Straßen, an mit dem Flugzeug zu fliegen. Im ganzen Land sind viele kleinere Flughäfen verteilt.

Flora und Fauna: 

Botswana bietet dank seiner üppigen und vielfältigen Vegetation einen exzellenten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Erhaltung des Artenreichtums hat in Botswana eine hohe Priorität. In seinen Nationalparks und Naturreservaten schützt das Land die reiche Tier- und Pflanzenwelt und auch ökologisch nachhaltiger Tourismus soll zur Bewahrung der Biodiversität beitragen. Große Teile der 600.000km² großen Fläche Botswanas bestehen aus Busch- und Baumsavannen, Trockenholzwäldern, Steppen, Salzpfannen und der Halbwüste der Kalahari. Einen starken Kontrast dazu bilden die Feuchtgebiete im Norden des Landes. Das Okavango Delta und die Region um den Chobe River sind von Flussläufen, Sümpfen, Seen und immergrünen Wäldern geprägt. Mit über 1.000 heimischen Pflanzenarten hat Botswana eine sehr üppige Pflanzenwelt. Besonders bekannt ist der legendäre Baobab (auch: Affenbrotbaum), der bis zu 1.000 Jahre alt wird. Auch Leberwurstbaum, Schirmakazie, Palme und Würgefeige prägen die Landschaft Botswanas. In der traumhaften Kulisse der Flussgebiete im Norden Botswanas finden über 400 Vogelarten und circa 500 Schmetterlingsarten einen exzellenten Lebensraum. Neben den Bewohnern der Lüfte leben in Botswana zahlreiche Landtierarten. Neben den berühmten „Big Five“, zu denen Löwe, Nashorn (nur in wenigen Regionen), Elefant, Leopard und Büffel zählen, fühlen sich hier auch diverse Antilopenarten und das Wappentier Botswanas, das Zebra, heimisch. Riesige Elefantenherden ziehen an den Flüssen entlang durch die Feuchtgebiete im Norden des Landes. Doch die mehr als 120.000 Elefanten, von denen etwa 45.000 im Chobe Nationalpark leben, können der üppigen Tier- und Pflanzenwelt Botswanas schaden. Um die Elefanten nicht zum Abschuss freigeben zu müssen, sucht die Regierung nach besseren Lösungen. So wurden beispielsweise 1.500 Elefanten nach Angola und Mosambik verschenkt. Neben den großen Elefanten- und Büffelherden im Okavango Delta und am Chobe River fühlen sich in den Gewässern auch zahlreiche Nilpferde sehr wohl. Die zahlreichen Artenschutzprogramme Botswanas sind sehr erfolgreich. So konnten beispielsweise  seltene Breitmaulnashörner nachgezogen und 2002 erstmals wieder im Okavango Delta ausgewildert werden.

Klima: 

In Botswana herrscht überwiegend ein heißes und trockenes Wüstenklima. In den Sommermonaten (November-April) sind es im Schnitt 35°C und im Winter (Mai-Oktober) etwa 20°C. Vereinzelt kann es im Winter zu Nachtfrost kommen und Temperaturschwankungen von 20°C zwischen Tag und Nacht sind nicht selten. Generell ist das Klima subtropisch.

Bevölkerung: 

Trotz der Größe Botswanas leben hier nur knapp 2,26 Millionen Menschen. Ethnische Zusammensetzung: zumeist der Sotho-Tswana Gruppe innerhalb der Bantu-Familie zugehörig; daneben rund 50.000 San ("Buschleute"), 35.000 Hereros und weitere Minderheiten. Rund 43 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 20 Jahre. Die Regierung zählt ca. 111.000 Ausländer im Land, darunter rund 20.000 Inder, 15.000 Chinesen und ca. 4.000 Europäer. Die Zahl der Simbabwer wird auf 250.000 geschätzt, die zumeist illegal in Botsuana Aufenthalt genommen haben.

Sprachen: 
Englisch
Setswana
Religion: 

Etwa 70 Prozent Christen verschiedenster Kirchen; Rest überwiegend Animisten; ferner Baha'i, Muslime (ca. 5.000 meist südasiatischer Herkunft).

Essen & Trinken: 

Gerichte mit Rind- und Hühnerfleisch sind typisch für Botswana. Diese werden meist mit Reis und verschiedenen Gemüsesorten in einem großen Topf als eine Art Eintopf gekocht. Außerdem ist „Braai“, wie im südlichen Afrika das Grillen von Fleisch genannt wird, durchaus gängig. Als Grundlage für die Nahrung dient bei vielen Einheimischen der sogenannte „Pap“, ein Brei aus Maismehl. Durch die Nähe zu Südafrika wird Touristen oft Wein oder Importbiere aus Namibia und Südafrika angeboten. Dank der aus England stammenden Einwanderer im südlichen Afrika stehen auf der Speisekarte der Restaurants und Hotels in der Regel auch Pie‘s und Scones. In den Lodges und Unterkünften für Touristen wird meistens internationale Küche serviert.

Feiertage: 

30.09. Nationalfeiertag

Feste: 

Jedes Jahr findet am ersten Wochenende im März in Gaborone das Botswana Art Festival statt. Unzählige Tanzgruppen und Kunsthandwerker finden sich an diesem Wochenende in der Stadt ein. Ein weiteres jährliches Fest findet am ersten Wochenende im August in D’Kar (in der Nähe von Ghanzi) statt. Das Festival der San lockt jedes Jahr Besucher aus weitem Umkreis.

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