Afrika-Infos

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Botsuana

Visum

Ein Visum für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. 

Reisedokumente

Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Deutsche Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Die Einreise von Kindern unter 16 Jahren, die ohne eigenes Reisedokument, aber im Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sind, ist erlaubt.

Botsuana (offizielle deutsche Schreibweise laut StAGN und Auswärtigem Amt), nach internationaler Schreibweise

Botswana, ist ein Land im südlichen Afrika. Der Name leitet sich von der Bezeichnung des Volkes der Tswana ab. Nationalfeiertag ist der 30. September, Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien (1966). Botsuana grenzt im Südosten an Südafrika, im Westen an Namibia, im Norden an Sambia und im Nordosten an Simbabwe.

Etwa 21 % (Stand 2004) der Erwachsenen sind mit HIV infiziert – die zweithöchste Rate der Welt. Alle drei Stunden stirbt ein Mensch im Land an Aids. Die Krankheit bedroht zunehmend die sozioökonomische Existenz des Landes.

Geographie

Mit einer Fläche von rund 600.000 km² ist Botsuana etwas größer als Frankreich, das Land gehört allerdings zu den am dünnsten besiedelten der Erde. Große Teile des Landes macht die Halbwüste (Kalahari) im Südteil aus. Sie besteht aus Savanne (Dorn- und Grassavannen). Darüber hinaus gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen seichten Seen werden - das ist wichtig für zahlreiche Wildtiere.

Bevölkerung

Botsuana hat etwa 1,8 Millionen Einwohner. Die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung teilt sich wie folgt auf:

Sotho-Tswana 75,5 %

Shona 12,4 %

San 3,4 %

Khoi Khoi 2,5 %

Ndebele 1,3 %

andere 4,9 %, darunter etwa 2% Europäer.

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Auf Englisch verhandelt das Parlament und auch alle größeren Zeitungen bedienen sich der englischen Sprache. Gleichwohl findet die Kommunikation in der Bevölkerung auf Setswana statt, einer Bantusprache, die von dem weitaus überwiegenden Teil der Einwohner verstanden wird. Diese Sprache ist auch Unterrichtssprache in der Grundschule.

Geschichte

In vorkolonialer Zeit war das Gebiet des heutigen Botsuana von mehreren kleinen Königreichen der Tswana beherrscht, die unter dem Druck einwandernder Buren um britische Hilfe baten. Großbritannien schloss mit den Tswana-Herrschern Schutzverträge und bald darauf war das Gebiet von 1865 bis 1966 unter dem Namen Bechuanaland das größte britische Protektorat im südlichen Afrika.

1961 gewährte man den Einwohnern eine eingeschränkte Autonomie und es bildeten sich die ersten politischen Parteien. Botsuana erlangte schließlich am 30. September 1966 seine Unabhängigkeit von Großbritannien und wurde Mitglied des Commonwealth und proklamierte auch seinen neuen Namen.

Infrastruktur

Die Überlandstraßen Botsuanas sind durchweg asphaltiert und in gutem bis sehr gutem Zustand. Straßen 2. Grades sind oft Staub- oder Schotterstraßen in recht gutem Zustand. Man muss allerdings sowohl auf Asphalt- als auch auf Staubstraßen mit plötzlich vorhandenen, teilweise tiefen und scharfkantigen Löchern rechnen. In jedem Fall muss man auch wegen des oft starken Wildwechsels (Elefanten, Antilopen, Warzenschweine u. a.) extrem aufmerksam fahren, um schwere Unfälle auszuschließen. Die Beschilderung ist übersichtlich und ausreichend. Kompass oder GPS sind nur notwendig, wenn man wirklich querfeldein fahren will. Mittlerweile gibt es eine durchgehende Fernverbindung (Trans Kalahari Highway), der Südafrikas Johannesburg mit Namibias Walfischbai verbindet und durch Botsuana geht.

Währung
1 EUR = 9,249 Botsuanische Pula (BWP) - Stand: 26.2.2010

Währung

Das Land verfügt über eine stabile Währung, den Pula, dessen Wechselkurs sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro in den letzten Jahren angestiegen ist.

Tierwelt

Elefanten, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, Löwen, Leoparden, Geparde, Zebras und besonders der Vogelreichtum im Okavango-Delta Botsuanas sind Legende. Der bekannteste Vertreter der Fauna Botsuanas ist das Flusspferd, in der Landessprache Setswana als kubu bezeichnet. In seiner natürlichen Umgebung zu beobachten ist das Flusspferd neben dem Puku und dem Kaffernbüffel im Chobe National Park.

Chobe Nationalpark

Wer den Caprivi besucht, sollte den Chobe National Park, Botswanas wildreichstes Naturreservat, nicht versäumen. Der Nationalpark entstand 1960 und umfasst ein rund 11000 Quadratkilometer großes Gebiet südlich des Chobe Flusses. Der Park kann in bestimmten Bereichen nur in der trockenen Jahreszeit besucht werden, also zwischen April und Oktober. Besonders der nördliche Teil entlang des Chobe Rivers ist Überschwemmungszone und während der Regenzeit schwer zugänglich. Dies gilt auch für die Savuti Sümpfe im westlichen Teil des Parkgebiets. Der Süden ist trockener. Hier überwiegt eine Savannenlandschaft. Viele Gegenden im Chobe Park können nur per Geländewagen erreicht werden. 

Die Wildkonzentration im Chobe Park ist immens. Kein anderes Naturschutzgebiet im südlichen Afrika hat einen ähnlich hohen Wildbestand. Allein 50.000 Elefanten leben im Park, ein Problem für die Ökologie des Systems, das eigentlich nur halb so viele Dickhäuter verkraftet. Die Elefantenherden verursachen schwerwiegende Flurschäden und müssten dringend dezimiert werden. Da auch die anderen Parks im südlichen Afrika über zu viele Elefanten klagen, will jedoch niemand die Chobe Elefanten übernehmen, so dass man sie auf kurz oder lang zum Abschuss freigeben muss. Elefanten können nur herdenweise getötet oder verlegt werden, weil die übrig bleibenden Tiere andernfalls beim Anblick von Menschen für lange Zeit extrem aggressiv reagieren.

Die Magadigadi (oder Makgadikgadi) Salzpfannen

Mit mehr als 12.000 qkm Fläche ist das Gebiet der Makgadikgadi-Salzpfannen das größte seiner Art weltweit. Noch vor 200.000 Jahren erstreckte sich auf diesem Gebiet einer der größten Binnenseen Afrikas. Seither ist er nach und nach ausgetrocknet. Noch heute finden sich an den einstigen Ufersäumen zahllose archäologische Spuren frühester Besiedlung Besonders beeindruckend ist in dieser Hinsicht auch Kubu Island, eine Erhebung in der flachen Salzpfannenwelt, die man am besten von Süden aus und nur im Konvoi (Allradantrieb!) erreicht. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählen die Salzpfannen selbst, die man auf einer spektakulären Quad Bike Safari kennenlernen kann, aber auch Chapman’s Baoboab, an dem sich schon David Livingstone einfand und Nachrichten hinterließ. Besonders spektakulär sind die Salzpfannen während der Regenzeit, wenn sich das Wasser oft nur knöcheltief über der Salzkruste staut. Tausende Tiere folgen dann dem Wasser des Okavango und seiner Nebenflüsse auf ihrer jährlichen Migration in dieses Gebiet. Bei Nata lohnen das Nata Bird Sanctuary (Vogelbeobachtung) sowie die riesige dort siedelnde Flamingo-Kolonie.

Kenia

Kenia ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean.


Geologie

Zentral-Kenia wird vom Rift Valley, einem Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, durchzogen. Die höchste Erhebung, der Batian mit 5.199 m, befindet sich im Mount-Kenya-Massiv, der tiefste Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Athi und Kerio.


Klima

Kenia kann in zwei Klimazonen unterteilt werden: Im Hochland, das höher als 1.820 m liegt, kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Regenperioden. Die kältesten Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10 °C Durchschnittstemperatur. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit 25 bis 26 °C Höchsttemperatur. In Nairobi liegen die Temperaturen im Juli bei angenehmen 11 bis 21 °C und im Februar bei 13 bis 26 °C. Am Victoria-See sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es zum Teil auch starke Regenfälle. An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 und 32 °C, und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Niederschlag fällt von April bis Juni. Die trockensten Monate sind Januar und Februar. Die wärmsten Monate sind Januar/Februar, die kühle Periode liegt im Juli/August.


Leben in Kenia

Die größten Städte sind Nairobi (2,75 Mio. Einwohner), Mombasa, Kisumu und Nakuru.

Das Land wird von ca. 40 verschiedenen Kulturen bevölkert. Die meisten Einwohner sind Angehörige von Bantuvölkern, wobei die Kikuyu mit ca. 22 % die größte Ethnie Kenias darstellen. Weiterhin gibt es einige nilotische und hamito-nilotische sowie kleinere ethnische Gruppen wie die el-Mol, Njemps und Rendille, die der ursprünglichen Einwohnergruppe der Kuschiten angehören. Der Nordosten des Landes wird überwiegend von Somali bewohnt. Aus der jüngeren Geschichte sind auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden. Englisch ist eine der beiden offiziellen Amtssprachen Kenias und besonders durch den Gebrauch als Schulunterrichtssprache weit verbreitet. Suaheli ist die zweite Amtssprache Kenias; es wird an der Küste um Mombasa gesprochen. Gleichzeitig ist Kisuaheli die lingua franca Ostafrikas. In Kenia ist es die vor allem auf dem Land am meisten gesprochene Sprache.


Nairobi

Nairobi ist als "grüne Stadt an der Sonne" bekannt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht. Die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig, die Palette reicht von Einkaufszentren im amerikanischen Stil bis hin zu afrikanischen Märkten mit Holzbuden. Groß ist auch das Angebot an Restaurants und Nachtklubs. Zu den Sehenswürdigkeiten in und um Nairobi gehören das Kulturzentrum Bomas of Kenya, etwas außerhalb des Stadtzentrums, wo u. a. Tanzaufführungen stattfinden; das Kenya National Museum mit einer Völkerkundeabteilung und der Snake Park (Schlangenpark) gegenüber dem Museum, in dem man Bekanntschaft mit fast allen ostafrikanischen Schlangenarten machen kann.

Der Nairobi-Nationalpark liegt nur 8 km außerhalb der Stadt. Der älteste Nationalpark Kenias sieht noch heute wie auf alten Fotografien aus – ursprüngliches, welliges Weideland, auf dem außer Elefanten alle ostafrikanischen Wildtiere der Ebene grasen. Der Naivasha-See liegt eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Die Aussicht von hier ist einmalig; Vogelfreunde kommen bei der großen Anzahl von Vögeln und dem Artenreichtum auf ihre Kosten. Nationalparks Der Artenreichtum ihrer Tier- und Pflanzenwelt hat Kenias Nationalparks in aller Welt berühmt gemacht.
10% der Fläche des Landes besteht aus Nationalparks. In den 42 Parks sind alle verschiedenen Lebensräume vertreten: von Wüste über Bergwald bis zu Wasserschutzgebieten am Indischen Ozean. Der größte Nationalpark ist der Tsavo Nationalpark, der in Ost und West gegliedert ist. Der bekannteste Nationalpark Kenias ist die Massai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti. Kleinere bedeutende Nationalparks sind Tsavo Ost und West, Amboseli, Kimana und Meru. Ebenso sehenswert ist der Nationalpark in Nairobi, ein kleineres tierreiches Reservat inmitten der Hauptstadt. Wohl nirgends sonst kann man Giraffen und Zebras so dicht vor einer Großstadtskyline beobachten.


Tsavo East Nationalpark

Mit einer Fläche von etwa 13.747 Quadratkilometern ist der östliche Teil des Tsavo Nationalparks etwas größer als der westliche Teil. Im Gegensatz zum Tsavo West Nationalpark ist die Landschaft jedoch wesentlich trockener. Im südlichen Teil gibt es vor allem Gras- und Buschsavannen, im nördlichen Teil gehen diese in Halbwüsten über. Die typisch rote Farbe der Erde im Nationalpark ist vulkanischen Ursprungs und gibt den bekannten "Red Elephants" seine Farbe: Die Elefanten pudern sich zur Hautpflege mit Staub ein, wobei ein Teil des Staubs an ihnen haften bleibt.     Im Park findet man Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Weiterhin gibt es noch etwa 60 weitere große Säugetierarten, wie z. B. Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten.

Die Straße zwischen Mombasa und Nairobi bildet die Grenze zum angrenzenden Tsavo West National Park.

In den vergangenen Jahren haben sich die Populationen der Elefanten und Löwen im Tsavo National Park so stark vermehrt, so dass die Tierdichte extrem hoch ist und einige Tiere den Nationalpark verlassen um Futter zu suchen. Häufig beklagen sich die in den angrenzenden Siedlungen lebenden Menschen in Taveta und im Kasigao über wütende Elefanten, die sowohl Felder, Hütten als auch Wasserleitungen außerhalb des Nationalparks zerstören. Seit dem Jahr 2002 ist ein sprunghafter Anstieg der Wilderei mit Fallen zu verzeichnen. Aus diesem Grund patrouilliert der Kenya Wildlife Service (KWS) verstärkt an den Parkgrenzen, unterstützt wird die staatliche Organisation hierbei durch ein so genanntes „desnaring“ Team welches vom David Sheldrick Wildlife Trust aufgestellt wurde. David Sheldrick war der erste Chefwildhüter im Tsavo Ost National Park und maßgeblich am Aufbau des Parks beteiligt. Anders als viele andere Wildschutzgebiete gilt speziell der Tsavo Ost als eine für Menschen lebensfeindliche Umgebung und bietet somit eigentlich beste Voraussetzungen für ein großes Rückzugsgebiet für Tiere. Dies ist auch einer der Hauptgründe, warum der Tsavo zu einem der größten Nationalparks Ostafrikas wurde.


Tsavo West Nationalpark

Der westliche Teil des Tsavo besitzt eine Fläche von über 9.000 km². Seine Savannen erstrecken sich von der tansanischen Grenze im Süden bis zur Straße zwischen Mombasa und Nairobi im Norden. Die Landschaft des Tsavo West ist insgesamt hügeliger und bergiger als die des größeren Tsavo Ost. Speziell um die Quelle „Mzima Springs“ die Mombasa mit Trinkwasser versorgt, findet man üppiges Grün. In dem kleinen klaren See der Quelle, sind Krokodile und Flusspferde anzutreffen. Ein Unterstand ermöglicht die Beobachtung der Tiere unter Wasser. In einem so genannten „Rhino sanctuary“ werden in einem umzäunten Gebiet unter dem Schutz des KWS einige der letzten Spitzmaulnashörner der Region gehegt. Rund um den Tsavo gibt es einige private Schutzgebiete, wie z.B. die Taita Hills, Ngutuni, Kimana und Lumo Nature Sanctuary die das Rückzugs- und Schutzgebiet der Tiere vergrößern.


Masai Mara

Die Masai Mara ist ein Naturschutzgebiet. Sie schließt sich nördlich direkt an die Serengeti (Tansania) an. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 1.500 m und 2.150 m über dem Meeresspiegel bei einer Fläche von ca. 1.670 km². Der Name Masai Mara besteht zum einen aus der Bezeichnung des in diesem Gebiet lebenden Volksstammes der Massai. Zum anderen ist das Wort "Mara" swahili und bedeutet "gepunktet" oder "gefleckt". Diese Bezeichnung stellt eine Referenz auf das Erscheinungsbild der Landschaft dar: von oben betrachtet erscheinen die vielen, einzeln stehenden Bäume in der Savanne wie einzelne Punkte. Der Fluss Mara und seine Zuflüsse durchqueren dieses abgeschlossene Territorium und ihre Ufer sind die einzigen Stellen, an denen Streifen eines üppigen Regenwaldes wachsen. Stärker verbreitet ist die typische Vegetation der Savanne mit niedrigem Gestrüpp und Akazien. Während der Regenzeit färbt sich die Landschaft intensiv grün, in den Trockenperioden hingegen rotbraun. Im Reservat leben zahlreiche Tiere, die sich auf ihren jahreszeitlichen Wanderungen in die Serengeti zu einer riesigen dunklen Kolonne quer durch die Savanne formieren. Die weite Ebene wird dann von riesigen Herden von Gnus, Zebras, Gazellen und Antilopen überquert, die von der Serengeti des Nachbarstaates Tansania aus gen Norden ziehen. Die Tiere werden oft von Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen verfolgt. Erschöpft sammeln sie sich an einer Stelle des Mara-Flusses, wo sie in langen Reihen auf die Überquerung warten. Dieses Schauspiel kann von Heißluftballons aus verfolgt werden.


Amboseli Nationalpark

Der Amboseli Nationalpark ist ein im Südwesten Kenias, direkt an der Grenze zu Tansania, befindliches Tierreservat. Die Besitzer des umliegenden Landes sind Massai, die traditionell keine fremden Jäger in ihrem Territorium dulden; das Tierreservat ist deswegen weitgehend von Wilderern verschont geblieben. So konnte sich hier beispielsweise eine Population von afrikanischen Elefanten erhalten, deren Altersstruktur und Generationengefüge unverzerrt geblieben sind. Unter den rund 800 Elefanten befinden sich daher auch noch alte Kühe und Bullen, so dass sich das reiche und komplexe Sozialverhalten der Elefanten beobachten lässt. Der nur 390 Quadratkilometer große Amboseli-Park, der von Wildhütern und Wissenschaftlern ganzjährig überwacht wird, ist daher Heimat des Amboseli Elephant Research Project, das seit 1972 das Sozialverhalten, die Altersstruktur und die Populationsdynamik afrikanischer Elefanten untersucht. Vom Amboseli National Park in Kenya hat man direkte Sicht auf den größten Berg Afrikas, den Kilimanjaro (5.895 m). Der Berg selbst befindet sich in Tansania, bestimmt aber das Wetter, speziell die Regentage des kenianischen National Parks zu seinen Füßen. Die Landschaft dieses National Parks ist geprägt von sodahaltigem grauen Staub. Akazienwälder, Sümpfe und offene Savanne wechseln sich ab und bieten vielen Großwildarten eine Heimat. Der große Amboseli See (Lake Amboseli) bedeckt rund ein drittel der Parkfläche, ist aber nur saisonal ganz mit Wasser gefüllt.      


Währung
1 EUR = 102,787 Kenianische Schilling (KES) - Stand: 26.2.2010



Lesotho


Einreisebestimmungen


Bürger der EU und der Schweiz benötigen zur Einreise nach Lesotho bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten ein Touristenvisum.

Es ist ein Reisepass erforderlich, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Gegebenenfalls benötigt man ein Rückflugticket mit festem Rückflugtermin, sowie einen Nachweis über genügend finanzielle Mittel. Für Reisende aus Gelbfiebergebieten ist eine entsprechende Impfung nachzuweisen.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

30.355 km² , ca. 1.867.035 Einwohner, also 62 Einwohner pro km². Davon leben rund 218.355 Einwohner in der Hauptstadt Maseru (Stand Juli 2005)


WÄHRUNG

Die Landeswährung heißt Loti (M). 1 Loti =100 Lisente.
1 EUR = 10,294  lesothische Loti (LSL) - Stand: 26.2.2010



VERKEHR

In Lesotho herrscht Linksverkehr. Der öffentliche Nahverkehr ist schlecht ausgebaut. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt außerorts bei 80 km/h und innerorts bei 50 km/h. Im Westen des Landes verläuft eine gut ausgebaute Hauptstrasse, die im Süden am Grenzübergang Makhaleng Bridge beginnt und bei Butha-Buthe im Norden endet. Der Straßenverkehr ist in Lesotho sehr unfallsträchtig, da die Verkehrssicherheit sehr gering ist.


SPRACHE

Sesotho, Englisch (Zulu, Xhosa)


BEVÖLKERUNG

Das in Lesotho lebende Volk ist homogen, besitzt also eine gemeinsame Tradition und Kultur. Fast alle Einwohner des Landes (99%) gehören dem südlichen Bantuvolk der Basotho an. Minderheiten bilden Zulu, Xhosa, Europäer und Asiaten. Etwa 70% der Bevölkerung leben in den Flusstälern im Westen, da hier die wenigen fruchtbaren Böden liegen. Etwa 80% der Bevölkerung sind christlich orientiert. Andere Religionsgruppen sind Moslems, Hindus und Naturreligionen.


TELEFONVORWAHL, FEIERTAGE UND ZEITVERSCHIEBUNG

Von Deutschland aus muss man 00266 nach Lesotho vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.

Feiertage sind: 1.1., 11.3., 4.4., 6.4., 9.4., 1.5., 17.5., 17.7., 4.10 (Nationalfeiertag) . Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am darauf folgenden Montag begangen.

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +1 Stunde, in der Sommerzeit keine Zeitverschiebung


GEOGRAPHIE

Da Lesotho vollständig von Südafrika umgeben ist, hat es keinen Zugang zum Meer. Der westliche Teil Lesothos liegt auf einem Hochplateau, das größtenteils aus Sandstein besteht. Hier leben die meisten Menschen. Das Plateau liegt in einer Höhe von 1.400 bis 1.700 m. Die Landschaft ist von zahlreichen Flusstälern und Tafelbergen geprägt. Die im Osten liegenden Hochflächen und Berge liegen teilweise über 2.000 m hoch und bestehen aus Basalt, das durch vulkanische Aktivitäten entstanden ist. Kennzeichnend für diese Region sind tiefe Flusstäler, zahlreiche Berge und lange Bergketten. Die Drakensberge durchziehen das Land von Südwesten nach Norden. Die höchste Erhebung des Landes und des gesamten südlichen Afrikas ist der Thabana Ntlenyana mit 3482 m. Das gesamte Staatsgebiet liegt über einer Höhe von 1000 m, 80% der Fläche über 1800 m. Die Flüsse Oranje und Caledon, die für das ganze südliche Afrika von großer Bedeutung sind, entspringen in Lesotho. Da sie tiefe Canyons gebildet haben, lassen sich hier viele Wasserfälle besichtigen. Die Maletsunyane-Fälle bei Semonkong sind mit etwa 192 m die höchsten Wasserfälle des südlichen Afrikas. In ganz Lesotho gibt es sehr wenige Bäume. Die hier lebenden Tiere sind meistens Kleintiere.


KLIMA

Durch die hohe Höhenlage herrscht in ganz Lesotho überwiegend gemäßigt warmes Klima. In den Wintermonaten ( Juni bis August) sind die Temperaturen oft sehr niedrig. In den östlichen Höhenlagen kann sogar Schnee fallen. Auch im Winter scheint tagsüber die Sonne, so dass Lesotho jährlich etwa 300 Sonnentage verzeichnet. In den Sommermonaten (November bis März) ist es in Lesotho überwiegend heiß. An 100 Tagen im Jahr gibt es Gewitter, überwiegend im Sommer. Der Temperaturunterschied von Tag und Nacht ist in den Höhen meist sehr groß. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Maseru beträgt etwa 15°C. Niederschlag fällt größtenteils während des Sommers, sodass die Landschaft während der Wintermonaten oft ausgedörrt ist.


GESUNDHEIT

Reisende aus Gelbfiebergebieten benötigen eine entsprechende Impfung. Da die Medikamentenversorgung in Lesotho sehr schlecht ist, wird Reisenden empfohlen eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzunehmen.


STÄDTE

In der Hauptstadt Maseru leben ca. 218.355 Einwohner. Die Stadt ist direkt am Fluss Caledon gelegen. Maseru ist eine moderne Stadt mit guten Strassen, Schulen, Supermärkten, dem Queen Elizabeth II. Hospital, der Cathedral of our Lady of Victories (größte Kirche Lesothos) und dem modernen Nationalstadion. Im Zentrum der Stadt befinden sich der Palast des Königs Letsie III., das Parlamentsgebäude und die Ministerien. Auch die Nationaluniversität von Lesotho und der internationale Flughafen Moshoeshoe I. International Airport haben ihren Sitz in Maseru. Das 40 km nördlich von Maseru gelegene Teyateyaneng hat ca. 75.115 Einwohner. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau in etwa 1.600 m Höhe. In der näheren Umgebung der Stadt lassen sich mehrere beeindruckende Felshöhlen und –abhänge mit Höhlenmalereien der San bestaunen. Mafeteng ist mit 57.059 Einwohnern die drittgrößte Stadt Lesothos. Sie liegt rund 76 km südlich von Maseru und ist die westlichste Stadt des Landes. Von der Stadt aus fahren Busse und Sammeltaxis in viele Richtungen. In der Nähe der Stadt Hlotse, die ca. 75 km nordwestlich von Maseru gelegen ist, befindet sich der 3090 m hohe Mafika-Lisiu Pass, der zum Katse-Stausee führt.


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Die Hauptattraktion des Landes sind die Drakensberge mit dem Sani-Pass im Nordosten Lesothos. Im Südosten befindet sich der Sehlabathebe- Nationalpark, der eine einzigartige Natur zu bieten hat. Die Stadt Malealea und Umgebung im Distrikt Mafeteng lohnt auch einen Besuch. Östlich von Maseru befindet sich Thaba Bosiu, eine alte Festung der Basotho.


WICHTIGE ANSCHRIFTEN IN LESOTHO

Deutsche Botschaft in Pretoria 180 Blackwood Street, Arcadia, Pretoria
Tel: 0027 (12) 427 8900
Fax: 0027 (12) 343 9401
E-Mail: GermanEmbassyPretoria@gonet.co.za 


Madagaskar

EINREISEBESTIMMUNGEN

Um nach Madagaskar einreisen zu können muss ein gültiges Visum, ein Reisepass und ein Rückflugticket vorgelegt werden. Das Visum ist nach Beantragung sechs Monate gültig.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

587.041 km² , ca. 17,5 Einwohner, also 29,8 Einwohner pro km². Davon leben rund 1,4 Mio. Einwohner in der Hauptstadt Antananarivo Stand 2005)


WÄHRUNG

Seit Anfang 2005: Ariary (MGA)
1 EUR = 2907,32 Madagaskar-Ariary (MGA) - Stand: 26.2.2010


VERKEHR

Internationaler Flughafen bei Antananarivo. Wichtige Häfen sind in Toamasina und Mahajanga. Das Inlandflugnetz ist gut ausgebaut.


SPRACHE

Amtssprachen sind Malagasy und Französisch.


RELIGIONEN

Traditionelle Religionen (50%), Christen (45%), Muslime (5%)


TELEFONVORWAHL, FEIERTAGE UND ZEITVERSCHIEBUNG

Von Deutschland aus muss man 00261 nach Madagaskar vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.

Feiertage sind: 1. Januar, 29. März, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstmontag, 1. November, 25. und 31. Dezember und 26. Juni (Nationalfeiertag) .

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +2 Stunden


KLEIDUNG

Zwanglose Kleidung ist angemessen. Nur in vornehmen Hotels und Gasthäusern ist eleganten Kleidung erforderlich. Für die kühlen Abende sollte man leichte Wollkleidung dabei haben. Besonders im Hochland wird dicke Kleidung benötigt. An der Ostküste Madagaskars wird ein Regenschutz empfohlen.


GEOGRAPHIE

Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt, was ihr den Spitznamen der „achte Kontinent“ eingebracht hat. Ihre Fläche ist etwa so groß wie die von Spanien und Portugal zusammen. Da sich Madagaskar schon in der frühen Entwicklung der Erde isoliert hat, Konnte sich hier eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln. Madagaskar ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 1.100 m eine Hochebene. Die höchste Erhebung der Insel ist der Maromokotro (2.876 m hoch). Das Plateau bildet im Osten eine schroffe Steilklippe.

Die Gebiete an der Küste Madagaskars werden von tropischem Tieflandregenwald überzogen. Besonders die Masoala-Halbinsel ist zu großen Teilen von Regenwald bedeckt. Von Osten nach Westen ändert sich die Vegetation allmählich in Feuchtsavanne, Trockensavanne und Dornsavanne (Süden). Tiere wie die Lemuren (Feuchtnasenaffen) und die Tenreks (igelähnliche Tiere) sind nur auf Madagaskar beheimatet


KLIMA

Madagaskar ist eine tropische Insel. Da sie teils vom Südäquatorialstrom umspült wird, weist sie verschiedene Klimazonen auf. An der Ostküste herrscht  überwiegend tropische Hitze mit hoher Feuchtigkeit. Im Hochland ist das Klima gemäßigt. Im Südwesten der Insel gibt es ein großes Trockengebiet mit unregelmäßigen Niederschlägen. Der Westen der Insel liegt im Regenschatten, wohingegen die Ostküste reichlich und regelmäßig Niederschlag bekommt. In Madagaskar lassen sich zwei Jahreszeiten unterscheiden: von November bis April ist Sommer mit warmer Regenzeit. Von April bis Oktober ist Winter mit niedrigen Temperaturen und wenig Niederschlag. Die günstige Reisezeit liegt also zwischen April und Oktober. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt etwa bei 25°C. Im Winter sinken die Temperaturen im Hochland auf 0°C, wohingegen im Sommer die Durchschnittstemperatur an der Küste bei 30°C liegt. Im Februar und März treten häufig tropische Zyklone auf.


GESUNDHEIT

Offiziell sind keine Impfungen vorgeschrieben. Die medizinischen Versorgungseinrichtungen sind natürlich nicht auf dem europäischen Standard. Bei Krankheit sollte man eines der Großhospitäler in der Hauptstadt Antananarivo aufsuchen. Es ist auf jeden Fall ratsam eine Auslands-Krankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen, die den Rücktransport im Notfall versichert und die Arzt- bzw. Krankenhauskosten übernimmt. Neben Malaria sind Chikungunya und Dengue-Erkrankungen möglich. Auch in Madagaskar ist AIDS ein großes Problem. Um sicher zu gehen, sollte man nur abgekochtes Wasser zu sich nehmen. Um sich vor Mücken zu schützen, die gefährliche Krankheiten übertragen könnten, sollte man besonders nach Sonnenuntergang auf lange Kleidung achten.


KÜCHE

Zu den traditionellen Spezialitäten zählen Rind- und Schweinefleisch, das in Essig, Wasser und Öl mariniert  und mit Pimento gewürzt wird. Dazu wird meistens gekochtes oder eingelegtes Gemüse serviert. Eine weitere Spezialität ist Ro, Reis, der mit Kräutern und Blattgemüse vermischt wird. Auch Ravitoto (Eintopf aus Fleisch und Blattgemüse), Vary amid anana (Gemisch aus Reis, Blattgemüse, Kräuter, Fisch und teilweise Garnelen), Kitoza (gepökeltes oder gesalzenes Fleisch) und Ramazava (gebratene Rind- und Schweinefleischstücke mit Blattgemüse) sind in Madagaskar sehr beliebt.

In Madagaskar werden Litchel (Aperitif aus Lichis), Toaka gasy (Getränk, das durch Destillation von Zuckerrohr und Reis gewonnen wird) und Betsabetsa (eine Art Bier aus Zuckerrohr hergestellt. Als alkoholfreie Getränke sind Ranon apango oder Rano vda erhältlich.


STÄDTE

Antananarivo ist die Hauptstadt Madagaskars mit rund 1,4 Mio. Einwohnern. Der Name bedeutet übersetzt  „Die Stadt der Tausend“. Da Antananarivo die mit Abstand größte Stadt Madagaskars ist, ist sie das Verwaltungs-, Kommunikations- und Wirtschaftszentrum der Insel. In Antananarivo gibt es viele Sehenswürdigkeiten, z.B. den alten Holzpalast Rova oder das Goethe-Institut mit Bibliothek über Madagaskar. Im Zoo der Stadt kann man viele Tiere sehen, die nur auf Madagaskar heimisch sind. Der Zoma (Freitagsmarkt) wurde in den 90er Jahren auf  mehrere Stadtteile aufgeteilt. Der Besucher kann hier alles kaufen, was Madagaskar zu  bieten hat, z.B. Gewürze, Stoffe oder Edelsteine. Die Stadt Toamasina, die an der nördlichen Ostküste gelegen ist, hat rund 206.000 Einwohner (Stand 2005). Hier befindet sich der einzige natürliche Hafen an der Ostküste. Durch eine Eisenbahnlinie ist Toamasina mit Antananarivo verbunden. Von Toamasina aus kann man Ausflüge an die Strände in der Nähe unternehmen. Den Zoo von Ivoloina kann man bequem mit einem Leihfahrrad erreichen (12 km Entfernung). Ein weiteres Ausflugsziel sollte die Insel St. Marie sein. Am Besten erreicht man sie mit dem Flugzeug, denn ein Übersetzen mit dem Boot ist nur bei bestimmten Wetterverhältnissen möglich. Antsirabe, zu deutsch: wo es viel Salz gibt, hat knapp 183.000 Einwohner (Stand 2005). Die Stadt liegt südlich von Antananarivo und liegt 1.500 m über dem Meeresspiegel. Bekannt wurde Antsirabe durch seine Thermalquellen. Antsirabe ist ein wichtiger Industriestandort, da hier die Bahnlinie von Antananarivo endet. Die Stadt verfügt über einen Flughafen.


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Nur 25 km von Antananarivo entfernt liegt Ambohimanga, auch heilige oder blaue Stadt genannt. Hier befindet sich der königliche Palast mit Museum. 85 km von Antananarivo entfernt liegt Manjakatompo mit exotischen Bäumen, Wasserfällen und Seen. Hier kann man wunderbar Wandern oder Reiten. Im Norden Madagaskars liegt Diego mit einem wunderschönen Sandstrand in Ramena. Schöne Buchten wie Sakalava und Courrier laden zum Entspannen ein. In der Nähe liegt das Naturschutzgebiet Montagne d‘ambre. In näher Umgebung gibt es den heiligen See Anivorano, die Grotten „Montagne des Francais“ und den von Engländern gebauten 300-Meter-Turm „Windsor Castle“.
Die Badeinsel Nosy Be ist mit ihren Kraterseen, dem Mont Passot und dem Meeresmuseum ein beliebtes Urlaubsziel. Im Süden Madagaskars liegt 90 km entfernt von Fianarantsoa Ranomafana mit einem Naturreservat, einer Thermalstation und einem Ökomuseum. In der Umgebung von Tulear liegt der Isalo-Nationalpark bei Ranohira, die Grottten beo Sarodrano, schöne Strände und Tauchgründe bei Ifaty und der botanische Garten in Antabato. Im Westen Madagaskars gibt es bei Majunga sehr schöne Sandstrände und Grotten. In Morondava kann man auf dem Tsiribihina eine  dreitägige Flussfahrt mit Übernachtung in Zelten buchen. Im Osten Madagaskars liegt ca. 140 km von Antananarivo das Perinet-Reservat bei Andasibe. Das ist die Heimat der Indri-Indri und vieler Orchideen-Arten.


WICHTIGE ANSCHRIFTEN IN MADAGASKAR

Botschaft der Republik Madagaskar
Seepromenade 92
14612 Falkensee
Tel.: 03322 / 231 40
Fax: 03322 / 23 14 29
e-mail: Madagaskar-botschaft@t-online.de
Internet: www.botschaft-madagaskar.de

Vertretung der Bundesrepublik Deutschland auf Madagaskar:
Ambassade de la République Fédérale d’Allemagne
101, Rue du Pasteur Rabeony Hans (Ambodirotra)
Antananarivo 101, Madagaskar
Telefon: +261 / 20 / 222 38 02 (-03) (222 16 91)
Fax: +261 / 20/ 222 66 27
e-mail: amballem@wanadoo.mg
Intenet: www.antananarivo.diplo.de



Malawi



EINREISEBESTIMMUNGEN

Bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tage ist für deutsche Staatsbürger kein Visum erforderlich, bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tage wird ein gültiger Reisepass benötigt. Bei der Einreise mit dem Flugzeug muss in der Regel ein Rückflugticket vorgelegt werden. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, ab einem Alter von 7 Jahren wird ein Lichtbild verlangt.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

118.484 km² (einschließlich Binnengewässer), ca. 11,9 Mio Einwohner, davon ca. 650.000 in der Hauptstadt Lilongwe Stand 2005)


WÄHRUNG

Malawi-Kwacha (1 MK= 100 Tambala)
1 EUR = 200,311 Malawi-Kwacha (MWK) - Stand: 26.2.2010


FLUGHÄFEN

Lilongwe International Airport ( 22 km von Lilongwe entfernt); Chileka Airport in Blantyre-Limbe (18 km von Blantyre entfernt)


SPRACHE

Amtssprachen sind Englisch und Chichewa. Außerdem werden viele Bantu-Dialekte gesprochen, Chiyao, Chitonga, Chitumbuca und Chingonde, Lomwe, Yao, Ngoni, Tumbuka


RELIGIONEN

Protestanten (55%), Katholiken (20%), Muslime (20%), traditionelle Religionen (3%)


TELEFONVORWAHL

Von Deutschland aus muss man 00265 nach Malawi vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.


ZEITVERSCHIEBUNG

Mitteleuropäische Zeit +1 Stunde, während der Sommerzeit besteht keine Zeitverschiebung


FEIERTAGE

1. Januar, 3. März, Karfreitag bis Ostermontag, 1. Mai, 14. Juni, 6. Juli, 17. Oktober, 25. und 26. Dezember. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am nächsten Montag begangen


KLEIDUNG

Da es im Sommer tagsüber sehr heiß ist, sollte man Kleidung aus leichtem, gut waschbarem und atmungsaktivem Material mitnehmen. Für die kühleren Abende sind leichte Wollsachen empfehlenswert. In der kühlen Jahreszeit (Juni bis September) werden leichte Wollsachen, Jacke oder Mantel und Regenschutz benötigt. Bei Geschäftsbesuchen und abends im Hotel sollten Herren immer Anzug und Krawatte tragen.


GEOGRAPHIE

Malawi liegt im südlichen Teil des Ostafrikanischen Grabensystems (Njassagraben). Dort gelegen ist auch der Njassasee und das Tal des Shire. Weiter westlich davon erstrecken sich zwei Hochebenen, die über 60 % der Landesfläche ausmachen. Malawi besteht hauptsächlich aus Wald-, Busch-, oder Grasland. In dieser Vegetation leben Elefanten, Antilopen, Löwen, Leoparden und Zebras. Affen leben heute nur noch in Reservaten.


KLIMA

Es herrscht das subtropische Klima mit drei verschiedenen Jahreszeiten: Ende November bis April: Feucht-heiße Regenzeit mit bis zu 27°C, hohe Luftfeuchtigkeit (morgens 100%, abends 70%) Mai bis August: trocken-kühle Zeit mit niedrigen Temperaturen (10-22 °C), Luftfeuchtigkeit normal (morgens 85%, abends 40%) September bis November: trocken-heiße Zeit mit Temperaturen um die 30°C. Die beste Reisezeit liegt damit zwischen Mai und Oktober.


GESUNDHEIT

Der Impfschutz gegen Hepatitis sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Ein vorsichtiger Umgang mit Leitungswasser sollte geführt werden. Die Ansteckungsgefahr von Malaria ist in Malawi sehr hoch, weshalb eine Malaria Prophylaxe anzuraten ist. AIDS ist in Malawi ein großes Problem. Viele Seen sind nicht bilharziosefrei, weshalb geraten wird sich nicht im Schilf aufzuhalten und nach Sonnenuntergang lange Kleider anzuziehen.


KÜCHE

Traditioneller Weise wird viel Huhn und Rindfleisch gegessen. Dazu wird meisten Nsima serviert (fester Maisbrei).


STÄDTE

Lilongwe ist die Hauptstadt von Malawi und hat ca. 650.000 Einwohner, wobei die Bevölkerung rasant anwächst. Die Stadt liegt im Südwesten von Malawi auf einer Hochebene am Lilongwe-Fluss. In der Nähe befinden sich die Grenzen zu den Ländern Mosambik und Sambia. Der lebendige Markt auf der Malangalanga Road ist sehenswert. Lilongwe eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt zu vielen Ausflügen. Salanjama, ein Gebiet, das für seine Vogelvielfalt bekannt ist, ist auf jeden Fall sehenswert. Der Malawisee und Senga Bay liegen nur eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Eine Stunde mit dem Auto entfernt liegt der Kasungu-Nationalpark. Lilongwe stellt das Verwaltungszentrum Malawis dar. Die im Shire-Hochland gelegene Stadt Blantyre hat rund 585.000 Einwohner (Stand 2005). Sie wurde 1985 als erste Stadt Zentralafrikas gegründet. Heute ist sie das wirtschaftliche Zentrum Malawis. Blantyre hat eine sehr gute Infrastruktur und bietet Anschluss an das internationale Busliniensystem. Die Stadt verfügt über den Chileka-Airport, wodurch sie gut zu erreichen ist. In der Nähe der Stadt befindet sich das Nationalmuseum. Blantyre ist eine Partnerstadt von Hannover.


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Malawi besticht vor allem durch seine einzigartig schöne Natur. Man kann Klettertouren in den Bergmassiven unternehmen oder an aufregenden Safaris teilnehmen. Malawi besitzt neun Nationalparks (Nyika, Chelinda, Kasungu, LeDer Lengwe, Majete, Mwabvi, Liwonde, Nkhotakota und Vwaza ), die eine unglaubliche Vielfalt an Wildtieren aufweisen. Entspannen kann man sich an den Stränden des Malawisees. Mit einer Länge von über 550 km und einer Breite von 80km gehört er zu den größten Seen der Erde und zu den drei größten Seen Afrikas. Malawi verfügt zudem über sehr schöne Strände, wie zum Beispiel Mangochi, Senga, Nkhata Bay und Cape McLear. Hier gibt es auch viele Tauchschulen und schöne Hotels. Die Kapichira-Wasserfälle lohnen auch in der Trockenzeit für einen Besuch.


WICHTIGE ANSCHRIFTEN

Embassy of the Federal Republic of Germany
Convention Drive, Capital City
P.O.B. 30046, Lilongwe 3
Lilongwe/Malawi
Tel.: (00265) 731266
Fax: (00265) 780250


Mauritius

EINREISEBESTIMMUNGEN

Zur Einreise nach Mauritius ist ein gültiger Reisepass und Nachweis über genügend finanzielle Mittel erforderlich, ein Visum ist für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und Schweiz bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten nicht nötig. Reisende, die älter als ein Jahr sind und aus Gebieten mit Gelbfieber kommen benötigen einen Impfnachweis.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

2.040 km² , ca. 1.220.481 Einwohner, also 598 Einwohner pro km². Davon leben rund 155.226 Einwohner in der Hauptstadt Port Louis Stand Januar 2005)


WÄHRUNG

1 Euro = 39 Rupies
1 EUR = 40,059 Mauritius-Rupies (MUR) - Stand: 26.2.2010
 


SPRACHE

Über 80% der Bevölkerung sprechen Morisyen, eine Kreolensprache als Muttersprache und fast die gesamte Bevölkerung verwendet sie im Alltag. Rund 12% sprechen auch ein Gemisch aus nordindischen Sprachen, das dem Hindi ähnlich ist. Tamil und dravidische Sprachen aus Südindien werden von ca. 3% gesprochen. Offizielle Amtssprache jedoch ist Englisch. Französisch wird nur von etwa 4% gesprochen, die die Oberschicht bilden. Da es mit dem Morisyen verwandt ist, wird es zusätzlich gestärkt.


BEVÖLKERUNG

Über 60 % der Bevölkerung stammen vom indischen Subkontinent. Den größten Teil der restlichen Bevölkerung machen die Kreolen Aus. Rund 2% sind chinesischer Abstammung. Da Mauritius vor der Kolonialisierung unbewohnt war, gibt es keine Ureinwohner. Etwa die Hälfte der Menschen gehören dem Hinduismus an. 32,5% gehören dem Christentum an (27% katholisch, 5,5%protestantisch). 13% sind Sunniten, 4% Schiiten. Zum Buddhismus bekennen sich nur etwa 0,2%


TELEFONVORWAHL, FEIERTAGE UND ZEITVERSCHIEBUNG

Von Deutschland aus muss man 00230 nach Mauritius vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.

Feiertage sind: 1./2.1., 12.3., 1.5., 1.11., 25.12., sowie viele jährlich wechselnde Feiertage

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +3 Stunden, während der Sommerzeit nur +2 Stunden


GEOGRAPHIE

Mauritius ist im Indischen Ozean gelegen, etwa 900 km von Madagaskar entfernt. Die Entfernung bis zum afrikanischen Festland beträgt rund 1.800 km. Zum Staat Mauritius gehören zwei große und mehrere kleinere Inseln. Mauritius selbst ist die Insel, auf der die Hauptstadt Port Louis liegt. Die zweitgrößte Insel des Staates ist Rodrigues mit rund 40.000 Einwohnern. Die Insel ist etwa 600 km östlich von Mauritius zu finden. Gemeinsam mit La Réunion zählen die beiden Inseln zu den Maskarenen.


KLIMA

In Mauritius herrscht tropisches Klima vor. An der Küste liegt die durchschnittliche Temperatur bei 23,3°C. In den höheren Regionen liegt sie immer noch bei 19,4°C. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch mit 70% an den Küsten und 90 bis 100% in den Bergen. In den Sommermonaten (von November bis Mai) ist das Klima sehr feucht, wohingegen die Wintermonate (von Mai bis November) durch trockenes Klima geprägt sind. Im Rhythmus von fünf bis sechs Jahren ziehen im Sommer schwere Zyklonen über Mauritius hinweg, die schwere Schäden anrichten.


GESUNDHEIT

Der Staat Mauritius lässt der Bevölkerung eine kostenlose ärztliche Grundversorgung zukommen. Vermögende Bürger bekommen in privaten Kliniken umfassende Behandlungsmöglichkeiten geboten. Der Gesundheitsstandard steigt stark an, da das Trinkwasser geschützt wird und die sanitären Einrichtungen ständig verbessert werden. Die großen Hotels verfügen meistens über eigene Ärzte für die Gäste.


KLEIDUNG

In den Sommermonaten genügt Strand- und Freizeitkleidung, in den Wintermonaten von Juni bis September sollte man leichte Wollsachen für kühlere Abende dabeihaben. Für Besuche von religiösen Heiligtümern werden Besucher gebeten sich dementsprechend zu kleiden. Vor dem Betreten von Moscheen und Tempeln ist es nur angemessen die Schuhe auszuziehen.


STÄDTE

Port Louis, die Hauptstadt des Landes liegt auf der Insel Mauritius. Mit 155.226 Einwohnern ist sie die größte Stadt des Staates. Port Louis stellt das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Mauritius dar. Die Stadt verfügt über den Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport von Plaine-Magnien, 30 km südöstlich von Port Louis gelegen. Port Louis liegt an der Nordwestküste von Mauritius, wird jedoch durch abschirmende Berge vor den Passatwinden geschützt. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Staatsbankgebäude, der Hafen, das Blue Penny Museum (eine der vier Briefmarken der Blauen Mauritius wird ausgestellt), der Garten der Ostindien-Gesellschaft, ein Naturkundemuseum, der Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden, Chinatown, eine Zitadelle und ein Theater. Zu den nächst größeren Städten zählen Beau Bassin-Rosehill (110.822 Einwohner), Vascoas-Phoenix (106.761 Einwohner), Curepipe (84.200 Einwohner) und Quatre Bornes (80.961 Einwohner)


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Zwischen Pointe-aux-Piments und Trou-aux-Biches liegt das Aquarium, das etwa 200 Arten an heimischen Fischarten, wirbelloser Tiere, Korallen und Schwämmen enthält. Der Besucher kann so die einzigartige Vielfalt des Indischen Ozeans bestaunen. Besonders sehenswert ist der Black River Gorges Nationalpark. Das Naturschutzgebiet wurde 1994 geschaffen und umfasst 6574 Hektar, darunter einen großen Teil des übrig gebliebenen ursprünglichen Wald Mauritius. Der Besucher bekommt hier die schönsten Landschaften und Pflanzen- und Vogelwelten zu sehen. Das Herzstück von Mauritius bilden die botanischen Gärten von Pamplemousses. Der Garten beherbigt  eine große Anzahl an exotischen Pflanzen, z.B. die Talipot-Palne, die nur einmal in 60 Jahren blüht und danach stirbt. Etwas ganz Besonderes auf Mauritius ist die Erde der sieben Farben bei Chamarel. Die kontrastreichen Erdlagen sind nicht weit von den atemberaubenden Wasserfällen von Chamarel entfernt. Im Ort Triolet befindet sich der Shivala-Tempel, die wohl größte Tempelanlage des Hinduismus auf Mauritius mit farbenprächtigen Abbildern von Shiva, Brahma, Vishnu und anderen Gottheiten. Bei Tamarin locken imposante Wasserfälle mit schön kühlem sauberen Wasser. Auch der Vulkankrater Trou aux Krater lohnt einen Besuch. Er liegt in der Nähe von Curepipe. Vom Krater aus hat man einen spektakulären Blick über die umliegende Landschaft.


WICHTIGE ANSCHRIFTEN IN MAURITIUS

Mauritius Tourism Promotion Authority
11th floor,Air Mauritius Centre,
5, President John Kennedy Street
-Port-Louis
Tel.:(+230)210 1545
Fax : (+230)212 5142



Namibia

Die Republik Namibia befindet sich im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents und grenzt im Norden an Angola und mit dem Caprivi-Zipfel an Sambia, im Osten an Botsuana, im Südosten und Süden an die Republik Südafrika und im Westen an den Atlantischen Ozean. Fläche
824 292 qkm. Einwohner Bevökerung
ca. 1,5 Mill. Einwohner.


Städte

Windhoek (Hauptstadt) ca. 200 000 Einwohner
Küstenregion Swakopmund und Walvis Bay ca. 60 000 Einwohner
Tsumeb ca. 17 600 Einwohner
Keetmanshoop ca. 14 000 Einwohner


Amtssprache

Englisch; auch Deutsch, Afrikaans , Bantusprachen und zahlreiche Dialekte.


Währung

Namibia-Dollar (1 N$ = 100 Cents). Der Namibianische Dollar wird 1:1 zum südafrikanischen Rand getauscht. Der Wechselkurs ist momentan 1 € = 10,004 N$ (26.2.2010)


Religion

Über 80% christlich, der Rest animistisch


Verwaltung


Präsidiale Republik


Natur

Die an der Küste Namibias liegende Wüste Namib wird im Osten begrenzt durch die sogenannte Große Randstufe, den steilen Anstieg zu den zentralen Hochländern
(bis zu 2000 m). Die höchste Erhebung des Landes ist der Brandberg mit 2606 m. Im übrigen Land folgen Bergländer. Der Osten gehört zur Wüste Kalahari mit der Etoschapfanne im zentralen Norden des Landes. Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 h während des namibischen Sommers (Zeitumstellung erstes Wochenende September bis erstes Wochenende April); in der europäischen Sommerzeit (erstes Wochenende April bis erstes Wochenende September, d. h. im namibischen Winter) gilt dort die reine MEZ, also minus 1 Stunde gegenüber der europäischen Sommerzeit. Zeitgleichheit besteht nur in den kurzen Zeiten des Übergangs.


Klima

Die Jahreszeiten sind Namibia aufgrund seiner Lage südlich des Äquators umgekehrt zur nördlichen Halbkugel. Vorherrschend ist sehr trockenes Wüstenklima mit milden Winter, das tagsüber gemäßigte und nachts teilweise kalte Temperaturen vorweist. Der Sommer ist sehr warm, zum Teil sogar sehr heiß. Angenehme Temperaturen findet man entlang der Küste (bedingt durch den Benguela-Strom), teilweise muss aber auch mit kalten Tagen gerechnet werden. Von Januar bis März herrscht Regenzeit , d.h. kurze subtropische Regenschauer.


Kleidung

Sommerkleidung für das ganze Jahr und für die Abende und Nächte auch warme Kleidung angebracht. Im Sommer in den Monaten Dezember/Januar sollte man auch entlang der Küste mit kühleren Temperaturen rechnen. Gute Sonnenbrillen mitnehmen.


Stromspannung

220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hz, dreipolige Stecker; Adapter mitnehmen.


Feiertage

1. Januar, 21. März, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 25./26. Mai, 26. August, 7. Oktober, 10. Dezember, 25. und 26. Dezember. Öffnungszeiten
Banken - in den Städten Mo bis Fr 9-15.30 Uhr, Sa 8.30-11 Uhr; Geschäfte - Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8-13 Uhr; Büros - Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.    


Geschichte/Politik

In Europa entdeckte man erst im 10. Jahrhundert das südliche Afrika. Die südlichste Spitze Afrikas wurde im 15. Jahrhundert von Bartholomäus Diaz bei der Erkundung neuer Handelsrouten entdeckt. In den folgenden Jahrhunderten siedelten sich Missionare und Kaufleute aus Europa an den Küsten an. Die ersten Forscher wie David Livingston und Henry Morton Stanley, drangen erst Mitte des 19. Jahrhunderts ins Innere Afrikas vor. Es folgten europäische Siedler, welche im Rahmen der Unabhängigkeit der Länder des südlichen Afrikas nur widerstrebend ihre Herrschaft abtraten. Namibia gelangte erst 1990 zur Unabhängigkeit. In Namibia findet man aus der deutschen Kolonialzeit noch starke Spuren, besonders in Windhoek, Swakopmund und Lüderitz. Aus diesem Grund auch weit verbreitet die deutsche Sprache und das deutsche Brauchtum.


Wirtschaft

Wichtige Anschriften in Deutschland

Botschaft der Republik Namibia
Wichmannstraße 5, 10787 Berlin
Tel: 0 30 - 25 40 95 10/19
Fax: 0 30 - 25 40 95 55

Wichtige Anschriften in Namibia:
Embassy of the Federal Republik of Germany
POB 231, Windhoeck, Namibia
Sanlam Centre, 6th floor
154 Independence Avenue
Tel.: (0026461) 229217
Fax: (0026461) 222981



Ruanda


EINREISEBESTIMMUNGEN

Zur Einreise nach Ruanda ist ein gültiger Reisepass erforderlich, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Deutsche Staatsbürger benötigen ein Touristenvisum, das bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kostenlos bei der Einreise auf dem Flughafen ausgestellt wird. Vor Ort ist es möglich das Visum zu verlängern. Um in Ruanda arbeiten zu können müssen Sie das Visum in Deutschland bei der Botschaft beantragen. Kinder dürfen einreisen, wenn sie in den Reisepass eines begleitenden Elternteils eingetragen sind oder einen gültigen Kinderausweis mit Lichtbild besitzen. Ein Kinderreisepass mit Lichtbild wird selbstverständlich auch akzeptiert.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

26.338 km² , ca. 8.648.000 Einwohner, also 301 Einwohner pro km². Davon leben rund 857.719 Einwohner in der Hauptstadt Kigali
(Stand Juni 2006 bzw. 2007)


WÄHRUNG

1 EUR = 761,425 Ruanda-Franc (RWF) - Stand: 26.2.2010


SPRACHE


Englisch, Französisch, Kinyarwanda


BEVÖLKERUNG

Rund 55% der Bevölkerung gehören dem Katholizismus an, rund 38% sind Protestanten. Der Islam ist mit 5% eher eine Minderheit. Neben diesen Religionen werden der Ahnen- und Ryangombe-Kult, sowie der Nyabingi-Kult auch heute noch praktiziert. Dabei handelt es sich jeweils um monotheistische Götterverehrungen. Das in Ruanda lebende Volk hat eine gemeinsame Sprache, Sitten und Bräuche.


TELEFONVORWAHL, FEIERTAGE UND ZEITVERSCHIEBUNG

Von Deutschland aus muss man 00250 nach Ruanda vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049. Feiertage sind: 1.2., 7.4., 4.7., 25.9., 1.7. (Nationalfeiertag) . Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am darauf folgenden Montag begangen. Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +2 Stunden, in der Sommerzeit keine Zeitverschiebung.


GEOGRAPHIE

Ruanda besteht zum größten Teil aus Hochland mit einer durchschnittlichen Seehöhe von 1500 m. Der tiefste Punkt Ruandas liegt auf einer Höhe von 1000m. Die höchste Erhebung ist der Karisimbi mit 4507m (Vulkanberge im Norden des Landes). Obwohl Ruanda keinen direkten Zugang zum Meer hat und die ostafrikanische Küste um die 1200 km entfernt ist, dient Ruanda aufgrund seiner gut ausgebauten Straßen als Transit für Exporte aus dem Kongo. Da Ruanda ein sehr hügeliges Land ist, wird es oft als „Land der tausend Hügel“ bezeichnet. Durch Ruanda verläuft die afrikanische Hauptwasserscheide  auf einer Höhe von bis zu 3000 m zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo. Der Kivusee, der zu dem System der ostafrikanischen Grabenbrüche gehört, bildet zu großen Teilen die Westgrenze Ruandas. In den bis zu 4500 m hohen Virunga-Vulkanen leben die seltenen Berggorillas. Sie stellen die höchste Erhebung des Landes dar. In Ruanda entspringen zwei Nilzuflüsse, Nyabarongo und Akanyaru, die sich südlich der Stadt Kigali vereinigen. Der Nyungwe-Wald ist der einzige verbliebene Bergregenwald und weist eine einzigartige Vielfalt an zum Teil sehr seltenen Tieren auf.


KLIMA

Da Ruanda sehr hoch gelegen ist, herrscht ein mild-feuchtes Hochland-Klima vor, trotz der Äquatornähe. Die mittlere Tagestemperatur liegt bei 18°C. Übers Jahr gesehen ergeben sich keine großen Temperaturschwankungen, jedoch ändern sich die Temperaturen mit der jeweiligen Höhenlage. Es gibt zwei Regenzeiten: zwischen September und Dezember und zwischen Februar und Anfang Juni. In dieser Zeit fallen bis zu 67% der jährlichen Niederschläge. Das Klima und die Niederschläge sind jedoch höchst unregelmäßig, was immer öfter für Hungersnöte sorgt. Die beste Reisezeit in Ruanda liegt zwischen den beiden Regenzeiten, also von Mitte Juni bis Ende September und in den intermonaten von Mitte Dezember bis Anfang Februar.


GESUNDHEIT

Impfungen gegen Hepatitis-A, Typhus, Polio, Diphtherie und Tetanus werden empfohlen. Zum Schutz vor Mücken und Insekten, die Viruserkrankungen übertragen können, wird zu langer Kleidung und Insektenschutzmittel geraten. Vorgeschrieben ist für die Einreise nach Ruanda eine Gelbfieberimpfung für alle Reisende, die älter als ein Jahr sind. Die Impfung muss elf Tage vor dem Abflug erfolgen. Wegen der zahlreichen Flüssen und Seen ist das Risiko an Malaria zu erkranken sehr hoch. Dementsprechend muss über Prophylaxe nachgedacht werden. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit einer Rückholversicherung im Notfall wird dringend empfohlen. Die medizinische Versorgung ist außerhalb der größeren Städten nicht gewährleistet. Deshalb sollten Reisende sich vor Reiseantritt eine individuelle Reiseapotheke zusammenstellen.


STÄDTE

Von den 8.648.000 Einwohner leben nur etwa 6-16 % in Städten. Kigali, die Hauptstadt ist mit 745.261 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt. Hier ist das Klima aufgrund der Höhenlage (ca. 1500 m) ganzjährig sehr mild. Kigali verfügt über einen internationalen Flughafen mit Verbindungen nach Europa und andere afrikanische Länder. Die Straßen sind gut gebaut. Da Kigali an einer Fernverkehrstraße liegt, ist die Stadt auch mit dem Auto gut zu erreichen. In und um Kigali haben die wichtigsten Handels- und Industrieunternehmen ihren Sitz. Hier spielen für Ruanda vor allem der Kaffeeanbau und die Viehzucht eine große Rolle. Butare hat 89.800 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Ruandas. Neben Kigali bildet sie das kulturelle Zentrum des Landes. In Butare befindet sich das Nationalmuseum von Ruanda, wo der Besucher Ausstellungsstücke aus vorkolonialer Zeit bewundern kann. Gitarama (87.613 Einwohner), Ruhengeri (86.685 Einwohner) und Gisenyi (83.623 Einwohner) sind die danach folgenden größten Städte. In Gisenyi, das am nördlichen Ende des Kiwusees gelegen ist, befinden sich noch Wohnhäuser aus der deutschen Kolonialzeit. Hier hat auch die staatliche Brauerei Bralirwa ihren Sitz, die das höchste BIP im Staat erwirtschaftet. Ruhengeri eignet sich als Ausgangspunkt für Touren durch die Vulkane und für Besuche von Gorilla-Gruppen.


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Besonders sehenswert sind die Nationalparks. Die außergewöhnlichsten sind dabei der Volcanoes National Park bei Ruhengeri und der Nyungwe Nationalpark bei Butare. Der Kivusee bietet ebenso eine einzigartige Natur. An den Ufern haben sich tiefe Buchten und steile Hänge gebildet. In dieser Region des Landes fällt weit weniger Niederschlag als auf der Ostseite des Gebirges. Die Temperatur des Wasser beträgt etwa 23,5°C, da das Klima sehr mild ist. In den Virunga- Vulkanen kann man Touren buchen, auf denen man die sehr seltenen Berggorillas in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann. Der Nyungwe- Wald stellt einen der letzten Bergregenwälder dar. Hier leben Kleinaffen (z.B. Koloben), Klein-Antilopen, zahlreiche Vogel- und Kleintierarten. Die Vielfalt der Pflanzenwelt ist unglaublich groß und einzigartig.


WICHTIGE ANSCHRIFTEN IN RUANDA

Deutsche Botschaft in Kigali 8,
Rue de Bugarama
Tel: (00250) 57 51 41 , 57 52 22
Fax: (00250) 50 20 87, 57 72 67



Sambia

Republik Sambia


Einreisebestimmungen

Für deutsche Staatsangehörige besteht für Sambia Pass- und Visumzwang. Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt. Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) beträgt für deutsche Staatsangehörige USD 50. Für mehrfache Einreise (Double/Multiple Entry) fallen Visagebühren in Höhe von USD 80 an.



Geographie

Auf einer Fläche von 752.614 qkm erstreckt sich Sambia nierenförmig über dem zentralafrikanischen Plateau zwischen dem 8. und 18. südlichen Breitengrad und zwischen dem 12. und 34. östlichen Längengrad im südöstlichen Teil des Kontinents. Sambia ist ein Binnenland, welches im Norden an den Kongo und Tansania, im Osten an Mosambik und Malawi, im Süden an Simbabwe und Mosambik und im Westen an Angola angrenzt. Im Südwesten bsteht auch eine kurze Grenze zu Namibia.
Die Hauptstadt Lusaka ist mit rund 2 Mio Einwohnern auch die grösste Stadt des Landes und liegt im Süden des Landes.


Bevölkerung

Etwa 12 Mio Menschen leben derzeit in Sambia bei einer Wachstumsrate von 2,3% pro Jahr, die allermeisten von Ihnen gliedern sich auf ca. 70 verschiedene Stämme, daneben finden sich kleine Minderheiten asiatischer und europäischer Herkunft. Die Hälfte der Bevölkerung sind Christen, davon 60% Katholiken, 20% Protestanten, 20% Freikirchler, ansonsten gibt es viele Naturreligionen, Muslime und Hindus existiren als Minderheiten.


Sprache

Die offizielle Landessprache ist Englisch, daneben gibt es 7 anerkannte Landessprachen (Bemba (31%), Nyanja (16%), Lozi (9%), Tonga, Lunda, Kaonde, Luvale) und ca. 70 weitere verschiedene Dialekte.


Geschichte / Politik / Wirtschaft

Am 24.10.1964 erhielt Sambia die Unabhängigkeit, dieser Tag ist auch der Nationalfeiertag. Sambia ist eine Republik, die von einem 2 Kammer Parlament regiert wird. Derzeitige Regierungspartei ist die "Movement for Multi-Party Democracy" (MMD), welche auch Staatsoberhaupt Rupiah Banda (seit Nov. 08), President of the Republic of Zambia stellt.
Sambia hat in den 1990er Jahren einen tief greifenden Transformationsprozess von einem zentralistischen Staat zu einer demokratischen Republik mit freier Markt-wirtschaft durchgemacht. Heute gilt das Land als aufstrebende Demokratie im südlichen Afrika. Im Allgemeinen werden demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien eingehalten, allerdings mit Einschränkungen hinsichtlich der Einhaltung von Menschenrechten.

Bruttoinlandsprodukt : 13,9 Mrd. USD (Stand 2008)
BIP/Kopf:1150 USD (Stand 2008)


Währung

Sambische Kwacha
1 EUR = 6322,79 Sambischer Kwacha (ZMK) - Stand: 26.2.2010

Flora und Fauna

Die vorherrschende Vegetation auf den Hochplateaus
ist die Busch- und Baumsavanne. Akazien und Affenbrotbäume, Dornenbüsche und hohe, mehrjährige Gräser sind weit verbreitet. Im Norden des Landes ist der Bewuchs dichter, im den trockeneren südlichen Gebieten hingegen zunehmend dünn. 
In Sambia gibt es alle für den Süden Afrikas typische Grosswildarten, darunter Giraffen, Zebras, Nashörner, Elefanten, Paviane, Geparden, Leoparden, Löwen, Wildhunde, Löffelhunde und Hyänen. Daneben trifft man aber auch seltenere Tiere wie den Honigdachs, den Ameisenbär, den Klippschliefer oder die nachtaktiven Zibet- und Ginsterkatzen sowie den Schakal. Sambia beherbergt eine unermessliche Vielfalt von Vogelarten, darunter Adler, Möwen, Seeschwalben, Eisvögel, Mauersegler, Rotdrosseln. In den Reservaten finden sich weiße Pelikane, Flamingos, Graureiher, Ibise und Kronenkraniche.
Unter den Reptilien gibt es mehr als 78 Schlangen- und 66 Eidechsenarten, darunter Krokodile, Schildkröten, Sumpfschildkrötem, Geckos, Pythons, Mambas, Vipern und Kobras.


Klima

In Sambia herrscht mildes tropisches Klima, das durch die Höhenlage gemäßigte Temperaturen aufweist.
Von Mai bis September liegen die Temperaturen zwischen 15 und 27 °C. In den Monaten Juni und Juli können die Morgentemperaturen auf 10 °C und die Nachttemperaturen auf 4,5 °C absinken. Im Oktober und November steigen die Temperaturen wieder auf 24 bis 32 °C. Heiss und schwül wird es während der Regenzeit zwischen Dezember und April, Temperaturen zwischen 30 und 40 °C sind üblich, wobei sich sonnige Abschnitte und teils heftige Gewitter tagsüber abwechseln. 
Die beste Reisezeit für Sambia liegt zwischen Mai und Oktober.



Simbabwe


Die Republik Simbabwe (übersetzt: „großes Haus aus Stein“ in der Sprache der Shona), das ehemalige Rhodesien beziehungsweise Südrhodesien, ist ein Staat im südlichen Afrika. Der Name Simbabwe geht auf ein historisches Reich auf dem heutigen Staatsgebiet zurück, das Wort Rhodesien leitete sich vom Namen des Kolonialisten Cecil Rhodes her. Nationalfeiertag ist der 18. April.

Geographie

Simbabwe hat als reines Binnenland, ohne eigenen Zugang zum Meer, Grenzen mit Südafrika (225 km), Botswana (831 km), Sambia (797 km) und Mosambik (1231 km). Der Sambesi bildet die nördliche Grenze zu Sambia. Simbabwe hat eine Fläche von 390.757 km², wovon 3.910 km² Wasser sind.

Der Nordwesten besteht hauptsächlich aus Plateaus, bewachsen mit Buschveld und unterbrochen von kleineren, rauen Felsauswüchsen und glattgeschliffenen Felsrücken, die eine abwechslungsreiche Landschaft entstehen lassen. Im heißen und trockenen Lowveld im südlichen Simbabwe herrscht hauptsächlich Savanne vor, die sich unmerklich zum Limpopo und der südafrikanischen Grenze hin absenkt. Die Eastern Highlands an der Grenze zu Moçambique sind Simbabwes Hauptgebirge. Der höchste Gipfel ist der Nyangani mit 2592 m am nördlichen Ende der Gebirgskette gelegen. Größte Städte sind Harare mit 1.444.534 Einwohnern und Bulawayo mit 676.787 Einwohnern.

Bevölkerung

Der größte Teil der Bevölkerung wird von den Shona gestellt (ca. 80 %). Daneben spielen noch die Ndebele eine wichtige Rolle. Seit der Gründung der britischen Kolonie Rhodesien durch ihren Namensgeber Ceci Rhodes wanderten weiße Händler und Farmer aus Europa und Südafrika ein, die um die Mitte des 20. Jahrhunderts knapp 5 % der Bevölkerung stellten. Doch schon bald nach der Unabhängigkeit des heutigen Simbabwe ging deren Zahl zuerst relativ, dann aber bald auch absolut stark zurück.

Das einst starke Bevölkerungswachstum ist seit der Jahrtausendwende aufgrund der extremen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes und der Aids-Epidemie praktisch zum Stillstand gekommen.

Sprache

Englisch dient als offizielle Amtssprache, ist aber Muttersprache von nur 2% der Bevölkerung. Der große Rest ist von Geburt bantusprachig. Die beiden wichtigsten Bantusprachen sind Shona, von 76% der Simbabwer gesprochen, und Sindebele, das 18% beherrschen.

Flora und Fauna

Das Gekreuche, Gefleuche und Gelaufe in Simbabwe ist eine wahre Pracht. Elefanten, Büffel, Löwen, Geparden, Hyänen, Schakale, Affen und Antilopen sind nur einige der Spezies die in den Nationalparks rennen, hüpfen, schlafen, grasen und trinken. An Wildarten, die in Simbabwe endemisch sind bzw. nur an ganz wenigen Orten der Welt vorkommen, gibt es zum Beispiel das Nyala, den Königsgeparden und die Affenart Samango. Simbabwe ist auch eines der letzten afrikanischen Länder, wo Nashörner in freier Wildbahn vorkommen. Spitzmaul- und Breitmaulnashörner leben in den Parks, wenngleich nicht gerade in großer Zahl.

Simbabwes skurrilste Pflanze mag der Leberwurstbaum (sausage tree) sein, der seinen Namen von den braunen Früchten erhielt, die bis zu einem Meter lang und mit 17 cm Durchmesser von seinen Ästen hängen und den Antilopen ein beliebtes Futter sind. Getrocknet und zu einer Paste gerieben dient die Frucht den Menschen als Salbe. Internationale Aufmerksamkeit erlangte diese Creme als Heilmittel gegen die Wucherung von Basalzellen, eine bestimmte Art von Hautkrebs, wahrscheinlich hervorgerufen durch starke Sonneneinstrahlung und Alterungsprozesse.

Klima

Da Simbabwe vornehmlich auf einem Plateau liegt, durchschnittlich in 900 m Höhe, ist es üblicherweise nicht so heiß, wie es der Breitengrad vermuten ließe. Im Winter (Mai bis Oktober) entsprechen die Temperaturen dem mediterranen Sommer mit warmen, sonnigen Tagen und kühlen und klaren Nächten. Es schneit nie, selbst in den Eastern Highlands nicht, aber nachts kann Frost aufkommen und Temperaturen unter Null sind auf dem Hochland nichts besonderes. Im Lowveld und im Tal des Zambezi im Norden ist mit höheren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit zu rechnen. Im Winter fallen die Regenfälle sehr gering aus. Der Großteil der Niederschläge in Simbabwe fällt in den Nachmittagsstunden in Verbindung mit Gewittern, starken Donnern und Blitzkanonaden während der relativ feuchten Sommermonate (November bis April).

Harare

Mit einer Stadtbevölkerung von 1,6 Million ist Harare, die Hauptstadt, in jeder Hinsicht das pulsierende Zentrum der Nation. Die weißen Kolonisatoren, die die Stadt gründeten, hinterließen eine europäische Atmosphäre, und Harare ist auch weiterhin das Paradestück der Städte in Simbabwe, das Handelszentrum, mit hohen Gebäuden, viel Verkehr und all den guten und schlechten Begleitumständen des Lebens in einer Großstadt. Raubüberfälle und Kleinkriminalität sind in Harare an der Tagesordnung. Besucher sollten nie - wirklich niemals - alleine durch die Stadt marschieren und nachts sind die Straßen Harares, außer man befindet sich in einem öffentlich Taxi, eine "no-go-area".

Die National Gallery of Zimbabwe bietet einen umfassenden Einblick in die afrikanische Kunstszene in Simbabwe. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht von den Anfängen der Kunst in Afrika über die koloniale Phase bis zu postkolonialen Werken - Gemälde und Skulpturen. Harare Gardens ist der größte Park der Stadt. Am Wochenende spielen Gruppen Theater und Musik, ein inselähnlicher kleiner Regenwald beherbergt ein Miniaturmodell der Victoriafälle und der Zambezi-Schlucht. Das echte Leben in Harare spielt sich aber in Mbare musika ab. Es liegt 5 km südlich des Zentrums und ist Simbabwes größter Markt und hektischster Busbahnhof. Die Kopje ist ein Granithügel, der an der südwestlichen Ecke des Zentrums die Stadt überragt, bekannt für seine gute Aussicht über die Skyline der Stadt und hervorragend geeignet, um einen Überblick zu gewinnen. Das Zentrum Harares ist recht überschaubar, so dass man gut zu Fuß herumkommt. Billigere Läden und Hotels und ein Großteil des Nachtlebens von Harare finden sich westlich der zentralen Einkaufsstraßen.

Victoriafälle

Die weltberühmten Victoriafälle sind Simbabwes wichtigster Beitrag zum Weltnaturerbe. Jedes Jahr werden Kilometer um Kilometer an Filmmaterial von Amateuren und Profis an den Fällen belichtet. Auf 1,7 km fällt das Wasser zwischen 90 und 107 m in die Tiefe der Zambezi-Schlucht. 

Jede Minute gischten durchschnittlich 550 000 Kubikmeter Wasser über die Kante, während der höchsten Flut sind es bis zu fünf Millionen Kubikmeter pro Minute. Die Stadt Victoria Falls entstand für die Besucher der Fälle und heute hat sie sich zu einer archetypischen Touristenfalle entwickelt. Glücklicherweise ist die Hauptattraktion durch einen Regenwald vom städtischen Treiben abgeschottet. Wer auf den Pfaden entlang den Fällen durch den Regenwald - dessen Existenz alleine auf der aus der Tiefe der Schlucht nach oben wallenden Gischt beruht - wandelt, wird umgeben von feinsten, durch die Kleidung dringenden Nebeltropfen alles um sich herum vergessen, auch die Stadt, die ein paar hundert Meter die Touristen unterhält. Etwas ganz Besonderes sind die Vollmondnächte, wenn der Park um die Fälle länger geöffnet ist. Dies ist so monumental, dass man seine Ankunftszeit darauf abstimmen sollte. Die Stadt selbst ist die einzig ernst zu nehmende Hochburg für erlebnishungrige Adrenalinpegel-Pusher jenseits von Neuseeland. Rundflüge, Rafting, einer der Welt höchsten (oder tiefsten - wie man will) Bungee-Sprünge und Fallschirmspringen sind nur einige der Aktivitäten, die die Herzfrequenz variieren. Sind die Batterien des Herzschrittmachers nicht die besten, sollte man sich mit einer Wanderung oberhalb der Fälle am Zambezi entlang begnügen. Man sieht dort eine Menge Wild - neben Warzenschweinen auch größeres: Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Büffel und natürlich Löwen. Zu nahe am Ufer sollte man nicht wandern. Krokodile sehen das als ihr Revier und sind auch an Land ganz schön schnell und man selbst plötzlich im Weg.

Hwange-Nationalpark

Während des 19. Jahrhunderts diente der heutige Hwange-Park als Jagdgebiet für die Ndebele-Könige. Als die Europäer ankamen, nutzten sie sogleich den   Wildreichtum und schossen alles Getier heraus. 1929 erhielt   Hwange den Status eines Nationalparks und man begann   Wasserlöcher zu bauen, die von Grundwasser gespeist   wurden. 1970 besaß Hwange schließlich eine der dichtesten   Konzentrationen an Wild in ganz Afrika. Die Tierwelt in   Hwange besteht unter anderem aus Elefanten, Affen (unter   ihnen viele Paviane), Impalas, Löwen, Giraffen, Zebras,   Hyänen, Schakalen, Geparden und Nashörnern. Obwohl   Hwange der am leichtesten zu erreichende Park ist und das   meiste Wild besitzt, ist er nicht überlaufen und das Gros der   Besucher bleibt in einem Umkreis von 10 km um das   Hauptcamp. Die beste Besuchszeit ist die Trockenzeit   (September bis Oktober), wenn die Tiere sich um die Wasserlöcher konzentrieren (von denen die meisten heute mit elektrischen Pumpen betrieben werden). Während der Regenzeit, wenn die Flüsse fließen, ist die Wildbeobachtung um einiges schwieriger. Überall finden die Tiere dann Nahrung und Wasser und man muss sich auf die Suche begeben, um sie im Busch auszumachen.

Matopo-Nationalpark

Man muss nicht unbedingt einen Hang zur Esoterik besitzen, um zu fühlen, dass die Hügel von Matobo einer der magischen Orte im Erdenrund sind. Um den Park herum gibt es eine ganze Menge von San-Malereien und auch geheime Orte, wo einst Krieger ihre Vorräte versteckten. In Verstecken gilt es, noch Brennöfen aus Lehm zu entdecken, die von frühen Schmieden zur Eisenschmelze verwandt wurden. Einige der Hügel wie Shumba, Shaba und Shumba Sham werden für heilige Orte gehalten und es brächte alleine schon Unglück mit dem Finger in ihre Richtung zu weisen. In einer Felsspalte ist der Regenschrein der Ndebele versteckt und dort beten noch heute die Menschen Mwali an und bitten um Regen. Während der Dürre in den frühen 90er Jahren kamen sogar Mitglieder der Regierung und schlossen sich den Gebeten an. Mit der Geschichte von Matobo geht die hervorragende Möglichkeit zur Wildbeobachtung einher. Es gilt den Afrikanischen Adlerhabicht oder den Kap-Uhu zu bewundern. Matobo ist auch die Heimat für die weltweit größte Population an Schwarzachseladlern. Der Whovi-Game-Park-Abschnitt in Matobo ist die Heimstätte für aufmerksamst bewachte Breitmaul- und Spitzmaulnashörner, aber auch für Antilopen, Zebras, Flusspferde und Giraffen. Die vielen Felszinnen, Wackelsteine und Granitrücken machen die Landschaft im Park aber mindestens ebenso interessant wie die Tierwelt.

Aktivitäten

Die meisten Besucher Simbabwes werden zumindest ein einziges Mal auf ihrer Reise eine dieser Safaris mitmachen wollen, über die sie schon so viel gelesen haben und die ihnen ständig in Fernsehdokumentationen vor Augen geführt wurden. Die Bandbreite der möglichen Ausflüge in die Wildnis reicht von Besuchen mit nichts anderem als Wanderstiefeln und Kamera, über die Reise mit in Turbulenzen schwankenden Kleinflugzeugen zu abgelegenen Lodges bis zur voll ausgerüsteten Safari in einer großen Gemeinschaft mit trendigen Geländefahrzeugen. Immer wird die Tierbeobachtung im Vordergrund stehen. Doch dies ist beileibe nicht die einzige Aktivität, die in Simbabwe möglich ist.

In Victoria Falls kann man Rafting betreiben, mit dem Kajak fahren, dem Microlight fliegen, Fallschirm springen, auf Pferden und Elefanten reiten, Fahrrad fahren oder Bungee springen. Im Schutzgebiet von Mavuradonha gilt es vorzügliche Wanderungen zu unternehmen, am Karibasee wird gesegelt oder mit dem Hausboot geruhsam an Elefanten vorbei geschippert und der mittlere Zambezi eignet sich hervorragend für mehrtägige Touren mit dem Kanu. Simbabwe ist auch die weltweit billigste und am wenigsten überlaufene Destination für Golfbegeisterte - sofern man sich nicht an Warzenschweinen stört, die den Fairway entlang tänzeln oder an Krokodilen, die in Wasserhindernissen dösen.

Kunst

Künstler sind in der zimbabwischen Gesellschaft hoch anerkannt und wahrscheinlich leben in Simbabwe prozentual gesehen mehr Künstler relativ gut von ihrer Berufung als in jedem anderen Land der Welt. Traditionelle Künste, von denen die meisten auch heute noch ausgeübt werden, sind die Töpferei, Flechtarbeiten, Textilarbeiten, Schmuckherstellung und Schnitzerei. Besonders bemerkenswert in punkto Qualität und Schönheit sind die geflochtenen Körbe mit ihren symmetrischen Mustern und die Hocker, aus einem einzigen Stück Holz hergestellt. Die Skulpturenarbeiten der Shona, das Ergebnis der Verbindung von afrikanischer Folklore und europäischer Handwerkskunst, wurden über die Jahrzehnte immer weiter verfeinert. Eines der Hauptthemen ist die Verwandlung des Menschen in ein Tier, die erklärte Strafe etwa für denjenigen, der aus einem Tier, das für seine Familie als Totem gilt, ein Mahl zubereitet. Die meisten der Werke sind hervorragend und einige der heimischen Künstler haben in der Zwischenzeit Weltruhm erlangt.

Musik

Simbabwes faszinierende Musik spielte schon immer eine wichtige Rolle im kulturellen Leben des Landes. Afrikanische Märchen und Legenden werden von Chören untermalt, an denen auch die Zuschauer teilhaben und gesellschaftliche Ereignisse wie Hochzeiten, Beerdigungen, Ernten und Geburten werden jeweils mit bestimmten Liedern begleitet. Traditionelle Musikinstrumente sind zum Beispiel die Marimba, ein hölzernes Xylophon, das einen intensiven Ton erzeugt, und die Mbira, ein niedliches Zupfinstrument, bei uns als Maultrommel bekannt. Das seltsamste Rythmusinstrument des Landes ist die Mujejeje - die Steinglocke. Viele Granitsteine auf dem Land wurden in eine Art Schälung oder Abblätterung erodiert so dass Hohlräume entstanden, die als Resonanzkörper arbeiten. Schlägt man auf die Steine, entstehen glockenartige Töne. Harare ist eines der afrikanischen Zentren für Musik und zieht aus dem ganzen südlichen Afrika Musiker an, aber auch Einheimische, die ihre spezielle Chimurenga-Musik im Repertoire haben - zur Erinnerung an die Befreiungskriege.



Südafrika


EINREISEBESTIMMUNGEN

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass mit sofortiger Wirkung jeder, der nach Südafrika einreisen will zwei nebeneinander liegende (d. h. nicht Vorder- und Rückseite) und unbenutzte Seiten in seinem Reisepass vorweisen können muss. Außerdem muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Reisenden, deren Pässe diese Voraussetzungen nicht erfüllen, kann entweder bereits der Zutritt zum Flugzeug oder die Einreise nach Südafrika verwehrt werden. Zusätzlich müssen Elternteile, die alleine und ohne den anderen Elternteil mit Ihrem Kind nach Südafrika einreisen wollen, einen Brief mit einer Einwilligungserklärung des fehlenden Elternteils vorweisen. Der Brief muss von der Polizei bestätigt/beglaubigt werden. 


VISUM

Im Moment müssen die Deutschen kein Visum für Südafrika vorher beantragen sondern erhalten es an der Grenze.


KLIMA

Südafrikas Jahreszeiten sind zu den europäischen Jahreszeiten gegensätzlich. Sommer ist von November bis Mitte April, Winter von Juni bis Mitte September. Frühling und Herbst liegen dazwischen, obwohl in Südafrika oft nur von Sommer und Winter die Rede ist.
Es gibt 3 Hauptklimazonen:

a)Die Ostküste am Indischen Ozean (von der Grenze zu Mosambik bis runter nach East London) und die nordöstlichen Gebiete (in der Umgebung des Krüger Parks): Subtropisches Klima. Die Sommer sind sehr heiß mit etwas Regen, die Winter sind mild und trocken.

b)Norden, Nordwesten und zentrale Gebiete von Südafrika haben grundsätzlich sehr warme Sommer mit etwas Regen und trockene Winter deren Nächte sehr kalt werden und tagsüber angenehme manchmal kühlere Temperaturen aufweisen.

c)Die Kapküste (Süden, Südost und Südwest sowie das angrenzende Inland) haben mediterranes Klima, heiße trockene Sommer und kalte, windige Winter mit Regen   


KLEIDUNG

Leichte Baumwollbekleidung ist passend für das ganze Jahr, allerdings braucht man im Winter zusätzlich etwas zum darüber ziehen wie Pullover oder Jacke, insbesondere abends und morgens. Dickere Kleidung und feste Wanderschuhe sind für die gebirgigen Gebiete zu empfehlen. Wenn sie an einer Safari im offenen Fahrzeug teilnehmen, sollten sie jedenfalls eine warme Jacke mitnehmen, insbesondere wenn es sich um eine Frühmorgens- oder eine Nachtsafari handelt.


LANDESSPRACHEN

Es gibt elf offizielle Landessprachen in Südafrika, jedoch ist Englisch die Hauptsprache. Trotzdem wird in der Ostkap-Region oder in der Johannesburg-Gegend (Gauteng/ North West) wegen der vorwiegend afrikaanssprachigen Bevölkerung (Afrikaans ist eine Abwandlung des Holländischen) hauptsächlich Afrikaans gesprochen. Trotzdem kommt man auch hier mit Englisch überall durch.


BANKEN

Öffnungszeiten der Banken sind Montag bis Freitag von 09h00-15h30 und Samstag 08h30-11h00. Bankautomaten die im Land nur als ATM (Automated Teller Machines) bezeichnet werden findet man hauptsächlich in den großen Einkaufszentren (Shopping Malls) und stehen 24 Stunden zur Verfügung. Es wird grundsätzlich davon abgeraten ATMs zu nutzen die an der offenen Strasse gelegen sind. Aus Sicherheitsgründen sollten sie nur die Bankautomaten in gut besuchten Einkaufszentren nutzen. Lassen Sie sich nicht helfen, oder von jemandem den Sie nicht kennen ablenken. Man kann mit EC Karten mit Maestro oder Cirrus Zeichen überall in Südafrika Geld zu geringer Gebühr abheben.  


WÄHRUNG

Die Währung in Südafrika ist der Rand. Es gibt Banknoten zu R200, R100, R50, R10 und Münzen für R5, R2, R1, 50c, 20c, 10c, 5c. Es gibt 100 Cent für einen Rand. Im Moment (feb 2010) bewegt sich der Wechselkurs um 1  € = R10,28. Travellers Cheques in anderen Währungen werden in den großen Banken/Hotels/Lodges akzeptiert, allerdings wird Bargeld immer vorgezogen. Andere Währungen werden grundsätzlich wenn überhaupt nur in Hotels anerkannt. Das einfachste und günstigste ist mit der EC Karte Geld am Automaten zu ziehen oder mit der Kreditkarte zu zahlen.


KREDITKARTEN

Kreditkarten werden in Südafrika landesweit akzeptiert und können in den meisten Einrichtungen genutzt werden. Trotzdem wird es empfohlen immer Kleingeld bereit zu haben für kleinere Zahlungen an den zahlreichen Marktständen, Einkäufe an der Strasse, Toll (Maut)-Gebühren auf Autobahnen und für Car-Guards an den öffentlichen Parkplätzen. Es ist notwendig mit Kreditkarte zu reisen, wenn Ihre Reise eine Automiete mit einschließt, oder Sie nach Ankunft im Land planen, ein Auto zu mieten. Ohne Kreditkarte ist eine Automiete nicht möglich. Achten Sie vor Abreise auch darauf, dass die Gültigkeit der Karte nicht während der Reise abläuft.


FÜHRERSCHEIN

Ausländische Führerscheine werden mit sofortiger Wirkung nicht mehr akzeptiert. Sie benötigen einen internationalen Führerschein wenn Sie einen Mietwagen anmieten oder sich in einem Privatfahrzeug fortbewegen wollen.


ÜBLICHE REGELN BEIM AUTOFAHREN

In Südafrika gilt wie in nahezu allen englischsprachigen Ländern der Linksverkehr. Auf den einspurigen Landstraßen ist es üblich bei gemütlicher Reisegeschwindigkeit auf den (linken) Standstreifen zu wechseln, wenn ein Auto in schnellerer Geschwindigkeit passieren will. Als Dankeschön lässt der Passierende sein Warnblinklicht 2-3 Mal aufleuchten, der Überholte erwidert dies mit einem Aufblinken des Fernblinklichts. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 120 km/h und auf den Landstraßen zwischen 40 – max. 100km/h. Man muss sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Überschreitungen sind sehr teuer.  Trinken und Autofahren wird sehr ernst genommen. Werden sie erwischt müssen Sie eine sehr hohe Strafe bezahlen und die Nacht im Gefängnis verbringen. Manche Provinzen wie KwaZulu Natal haben eine Zero Tolerance Politik bezüglich Verkehrsdelikten. Hier werden Verkehrssünden richtig teuer bestraft. Sitzgurte sind auf den Vordersitzen verpflichtend.

ES WIRD SEHR EMPFOHLEN IN DEN STÄDTEN, AUCH BEI GROSSER HITZE, MIT FENSTERN OBEN UND RUNTERGEDRÜCKTEN KNÖPFCHEN ZU FAHREN.

Benutzen Sie die Klimaanlage. In Südafrika ist es nicht zu empfehlen bei Unfällen, die nicht ganz offensichtlich wirkliche Unfälle sind anzuhalten. Rufen Sie die Polizei, aber halten Sie nicht an. „Vorgetäuschte“ Unfälle sind eine beliebte Masche für Hi-Jacking. Vermeiden Sie es abends (nach Sonnenuntergang) zu fahren. In ländlichen Gegenden laufen oft betrunkene Menschen auf der Straße herum die manchmal wegen unzureichender Straßenbeleuchtung nicht rechtzeitig auszumachen sind. Außerdem befinden sich gerade auf ländlichen Straßen oft Schlaglöcher, die zu erheblichen Autoschäden führen können, wenn man sie nicht rechtzeitig sieht. Ampeln befinden sich bei Kreuzungen grundsätzlich nicht auf der hiesigen Seite, sondern über die Kreuzung in Fahrtrichtung auf der gegenüberliegenden Seite. Stoppschilder müssen dringend beachtet werden. Bei Kreuzungen ohne Ampeln gilt nicht rechts vor links (bzw. links vor rechts), sondern wer zu erst kommt fährt zuerst. Der zweite zu zweit etc. Tankstellen akzeptieren grundsätzlich keine Kreditkarten zur Zahlung! Sie zahlen  immer in Bar. Sie reichen an Tankstellen den Schlüssel einem Mitarbeiter der Tankstelle und nennen ihm die Benzinart bzw. Diesel die Sie tanken wollen sowie die Höhe. Der Tankhelfer nimmt nach dem Auftanken das Geld in Empfang und bringt Ihnen das Wechselgeld zurück. Sie brauchen grundsätzlich nicht auszusteigen. Es ist üblich dem Tankhelfer bzw. dem Helfer der die Scheiben wäscht etwas Kleingeld zu geben.


MEHRWERTSTEUER-RÜCKERSTATTUNG

14% Mehrwertsteuer wird bei den meisten Waren und Diensten mitberechnet. Ausländische Touristen können VAT (MwSt) Beträge für Waren, die 250Rand übersteigen beim Verlassen des Landes zurückverlangen. Für mehr Info fragen sie bei Abkunft am Flughafen nach.


WASSER

Südafrika gehört mit Platz 5 zu den 12 einzigen Ländern der Welt in denen das Leitungswasser getrunken werden kann. Sollten Sie trotzdem Wasser aus der Flasche bevorzugen, erhalten Sie dies in allen Läden und Kiosken.


SICHERHEITSVORSCHRIFTEN

Es wird empfohlen Geld und andere Wertgegenstände unter der Kleidung zu tragen wie in Geldgürteln, Brustbeuteln etc. Es sollten nicht auffällige Juwelen angelegt werden, wenn Sie in den Städten zu Fuß unterwegs sind. Wertgegenstände sollten Sie in Hotels und Lodges lieber einschließen lassen oder zumindest das Personal zu möglichen Diebstahlsgefahren befragen. Ein Mann sollte den Geldbeutel nicht in der Hintertasche seiner Hose tragen. 


TRINKGELD

Trinkgelder sind übliche Praxis, normalerweise 10% des Wertes in Restaurants. Ansonsten wird den Car-Guards auf öffentlichen Parkplätzen sowie den Helfern an den Tankstellen 1-2 Rand gegeben. Auch ist es üblich Trägern und Reiseführern sowie den Führern bei Wanderungen oder anderen Aktivitäten ein Trinkgeld nach eigenem Ermessen zu geben.


REISEPASS & FLUGTICKETS

Tragen Sie wenn möglich NICHT Ihren Pass oder Ihr Flugticket mit sich herum. Wir empfehlen diese Dokumente bei den jeweiligen Hotels abzugeben oder zumindest sich mit dem Personal über die Sicherheit diese Dokumente an anders aufbewahrtem Ort zu unterhalten.


GESUNDHEIT

Die Vorfälle mit Malaria sind in den vergangen Jahren sehr gesunken, sogar in Gebieten die als besondere Risikogebiete für Malaria gelten. Grundsätzlich gilt in Südafrika nur der Krüger Nationalpark als Malariagebiet, sowie der Nord Osten Kwazulu/Natals. Wer trotzdem sicher gehen will sollte sich wegen Malariavorsorge von seinem Tropenarzt beraten lassen.
Aids und HIV- Infektionen sind ein großes Problem in Südafrika (es bestehen gebietweise HIV-positiv Raten von 80%). Deswegen wird von ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit Einheimischen abgeraten!
Weiterhin sollten im „Erste Hilfe Fall“ nur mit Latexhandschuhen gearbeitet werden!!


WICHTIGE TELEFONNUMMERN

Polizei und Notfall - 10111
Ambulanz - 10177
Notfallnummer vom Mobilfon –  112

Touristen Information
Durban                (031)  3667500
Cape Town         (021)  4264260
Johannesburg     (011)  3272000
Port Elizabeth     (041)  5077348

Flughafen/ Flug- Information 
Durban (031) 4516666
Cape Town (021) 9371200
Johannesburg (011) 9216262  
Port Elizabeth (041) 5077348

Wetter-Auskunft 
National        082 162
Durban   082 2339500
Cape Town   082 2339900
Johannesburg   082 2339600
Port Elizabeth   082 2339700


ANRUFE NACH DEUTSCHLAND

Vorwahl: 0049 Vorwahl-Nummer


BOTSCHAFTEN & KONSULATE

Deutschland           
Durban (031) 3055677
Kapstadt (021) 4242410
Pretoria (012) 3443854 



Swaziland


EINREISEBESTIMMUNGEN


Um in das Swaziland einreisen zu dürfen, wird ein gültiger Reisepass benötigt. Reisende aus der EU benötigen zudem ein Visum, das kostenlos an der Grenze ausgestellt wird und 30 Tage gültig ist.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

17.363 km² , ca. 1.169.241 Einwohner, also 67 Einwohner pro km². Davon leben rund 70.000 Einwohner in der Hauptstadt Mbabane </nobr><nobr>(Stand 2004)


WÄHRUNG

Die Landeswährung heißt Lilangeni (Mehrzahl Emalangeni). Das Verhältnis zum südafrikanischen Rand beträgt 1:1.  1 EUR = 10,27 Lilangeni (SZL) - Stand: 26.2.2010. Am praktischsten sind Reiseschecks.


VERKEHR

Es herrscht Linksverkehr. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 120 km/h, sofern nicht weitere Einschränkungen getroffen sind. Als Mieter eines Mietwagens muss man Transitpapiere bei sich führen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Straßen im Hochgebirge sind jedoch nur langsam befahrbar. Kleinere Straßen sind nach heftigen Regenfällen teilweise nicht mehr befahrbar.

Das Swaziland verfügt über einen internationalen Flughafen nahe Manzini, den Matsapha Airport.


SPRACHE

Siswati / Isizulu und Englisch


BEVÖLKERUNG

Mehr als 90% der Bevölkerung des Swazilandes gehören dem Bantuvolk der Swasi an. Weiße, Zulu, Tsonga und Sotho sind nur selten </nobr><nobr>dort ansässig. Jedoch bilden die protestantischen Christen mit 66 % der Bevölkerung die klare Mehrheit. Die restliche Bevölkerung gehört indigenen Religionen an.


TELEFONVORWAHL, FEIERTAGE UND ZEITVERSCHIEBUNG

Von Deutschland aus muss man 00268 nach Swaziland vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.

Feiertage sind: 1.1., 6.4., 9.4., 19.4., 25.4., 1.5., 17.5., 22.7., 6.9., 25.12., 26.12. und 6. September (Nationalfeiertag) . Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am darauf folgenden Montag begangen.

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +2 Stunden, in der Sommerzeit keine Zeitverschiebung


GEOGRAPHIE

Der Nordwesten des Swaziland besteht zu großen Teilen aus bewaldetem Hochland. Im zentralen Teil wird die Landschaft durch sanft gewellte Mittelgebirgslandschaften bestimmt. Diese Gebirgslandschaft wird im Südosten immer flacher. Dort schließt sich die subtropische Ebene an, die vor allem agrarisch genutzt wird. Diese Fläche macht rund 40% der Gesamtfläche des Swazilandes aus. An den Grenzen zu Mosambik und KwaZulu-Natal erstrecken sich die Lebombo-Berge. Die höchste Erhebung des Landes ist der Emlembe im Nordwesten an der Grenze zu Südafrika mit 1862 m.


KLIMA

In den schwülwarmen Sommermonaten (Oktober bis März) fällt der meiste Niederschlag, was Swaziland dann in ein grünes Paradies verwandelt. In den Wintermonaten herrscht vor allem trockenes und kühles Klima vor. Besonders in den Mittelgebirgen und den Hochebenen ist es dann deutlich kühler. In den Sommermonaten liegt die Temperatur bei 18°C bis 26°C, in den Wintermonaten bei 11°C bis 17°C. In den Lubombo- Bergen herrscht  subtropisches, trockenes Klima vor. Im Tiefland ist das Klima meist trocken und tropisch warm mit Temperaturen von über 32°C. Im Hochland, das im Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht, herrschen zumeist angenehme Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit.


GESUNDHEIT

Das Swaziland verzeichnet die höchste Aidsrate weltweit, die Rate steigt jedoch auch weiterhin. Die Lebenserwartung ist mit 33 Jahren die niedrigste der Welt. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisende aus Gelbfiebergebieten erforderlich. Weitere Impfungen bzw. Prophylaxen werden je nach Reisezeit z.B. gegen Malaria empfohlen


STÄDTE

Mbabane ist die Hauptstadt des Landes und hat 76.218 Einwohner (Stand 2005). Die Stadt liegt im Ezulwini-Tal, eine natürliche Hauptattraktion des Landes. Hier findet der Besucher eine heiße Mineralquelle, den Royal-Swazi-Golfplatz, ein Spielkasino, ein Fitness-Studio und viele Hotels. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Mbabane ist die Mall, die New Mall und die Hauptstrasse Allister Miller. Den exotischen Swazi Market sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Stadt Manzini mit 110.537 Einwohner bildet das Industriezentrum des Landes. Die Stadt liegt ca. 30 Autominuten östlich des Tals.


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Das Swaziland hat eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen zu bieten. Bekannt sind vor allem die farbenprächtigen Zeremonien. Ende Dezember findet alljährlich die Incwala Kingship Zeremonie im Ludzidzini Royal Village statt. Bei dieser Zeremonie segnet der König des Swazilandes die ersten Früchte und Ernten des Jahres. Ende August findet der traditionelle Umhlanga Reed Tanz statt. Zu diesem Fest kommen meist mehr als 30.000 Debütantinnen aus dem ganzen Land in das königliche Dorf, um vor dem König und der Königsmutter zu tanzen. Um bei solchen Veranstaltungen fotografieren zu dürfen, muss man eine Erlaubnis vom Director of Broadcasting and Information einholen. Mit seinen zahlreichen Natur- und Wildreservaten ist Swaziland ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderer. Zu den sehenswertesten Reservaten gehören das Milwane Wildlife Sanctuary bei Lobamba, der Hlane Royal National Park und das Mawula Nature Reserve im Osten des Landes, das Mkhaya Game Reserve im Süden des Landes und das Malolotja Nature Reserve im Westen des Landes. Auch die berühmten Mantenga-Fälle mit dem Mantenga- Kunst- und Handwerkszentrum in der Nähe von Manzini lohnen einen Besuch. Eine der schönsten Landschaften des Landes ist Piggs Peak mit seinen sanften Hügeln, glitzernde Flüsschen und zahlreichen Wasserfällen. Ganz in der Nähe kann man die Ngwenya- Glasfabrik besuchen, die das berühmte Ngwenyaglas herstellt.


WICHTIGE ANSCHRIFTEN IM SWAZILAND

Botschaft des Königreichs Zwasiland
118 Av. Winston Churchill,
B 1180 Brüssel, Belgien
Tel: +32(2)3474771
Fax: +32(2)3474623
(keine Botschaft im deutschsprachigen Raum) Honorargeneralkonsulat Zwasiland
Worringer Straße 59
40211 Düsseldorf
Tel: 0211-350866
Fax: 02106-73351
Sprechzeit: Mo, Mi, Fr. 08.00 – 13.00 Uhr      



Uganda


EINREISEBESTIMMUNGEN


Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Uganda ein gültiges Visum sowie einen gültigen Reisepass. Das Visum ist beim Konsulat in München zu beantragen. Bei der Einreise muss eine gültige Gelbfieberimpfung, die im Internationalen Impfausweis eingetragen ist, vorgewiesen werden.


FLÄCHE UND EINWOHNERZAHL

241.548 km² , ca. 27.617.850 , also 113 Einwohner pro km². Davon leben rund 1.735.918 Einwohner in der Hauptstadt Kampala (Stand Januar 2007)



WÄHRUNG

Uganda-Schilling
1 EUR = 2779,23 Uganda-Schilling (UGX) - Stand: 26.2.2010

SPRACHE


Englisch, Suaheli, Luganda (Sprache der Baganda) 


BEVÖLKERUNG

Etwa 85% der gesamten Bevölkerung gehören dem Christentum an, vor allem die römisch-katholische Kirche und die anglikanische Kirche sind vorherrschend. Mehr als 10% der ugandischen Bevölkerung sind sunnitische Muslime. Anhänger der traditionellen afrikanischen Religionen bilden mit 1% eher eine Minderheit.



TELEFONVORWAHL, FEIERTAGE UND ZEITVERSCHIEBUNG

Von Deutschland aus muss man 00256 nach Uganda vorwählen, die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.

Feiertage sind:1.1., 26.1., 8.3., Ostern, 1.5., Pfingsten, 3.6., 9.6., 25./26.12.,9.10. (Nationalfeiertag), Id ul-adha, Id al-fitr. Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am darauf folgenden Montag begangen.

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +2 Stunden, in der Sommerzeit keine Zeitverschiebung


VERKEHR

Uganda verfügt über einen internationalen Flughafen, den Entebbe International Airport, der ca. 35 km entfernt von Entebbe liegt. Hier sind zahlreiche Langstreckenflüge und Billigflüge nach Europa buchbar. Der wichtigste Hafen für Kampala ist der ca. 10 km entfernt </nobr><nobr>liegende Port Bell.


GEOGRAPHIE

Im Süden hat Uganda Anteil am größten See Afrikas, dem Viktoriasee. Der größte Teil des Ruwenzori-Gebirge (Mondberge) liegt in Uganda. Die höchste Erhebung dieses Gebirges ist der Margherita Peak mit 5.109 m Höhe. Er ist der dritthöchste Berg Afrikas, nach Kilimandscharo und Mount Kenia. In Uganda erstrecken sich viele Urwälder und Savannen und der weiße Nil durchfließt das Land. Uganda liegt auf einem Hochplateau in etwa 1000 m Höhe, wodurch das Klima stark beeinflusst wird. Die Savanne im Osten des Landes geht in den Regenwald Westafrikas über, was  eine große Artenvielfalt ermöglicht. Aufgrund der Höhenlage des Landes werden viele unterschiedliche Lebensräume geschaffen. Vor allem im Ruwenzori-Gebirge ist eine einmalige Pflanzenvielfalt entstanden. Die Ugandan Kob  (Antilopenart) z.B. ist nur in Uganda heimisch. Den Kronenkranich, der auf dem Wappen zu sehen ist, findet man besonders häufig in der Nähe des Viktoriasees.


KLIMA

Im Süden und im Zentrum des Landes herrscht tropisches Klima. Es fällt viel Niederschlag, doch von Dezember bis Februar und von Juni bis August setzen die Trockenperioden ein. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 25°C und 30 °C, nachts um die 17°C.


STÄDTE

Abgesehen von der Hauptstadt Kampala und den Städten Gulu und Lira, hat Uganda eher kleinere Städte. Kampala liegt nur wenige Kilometer vom Viktoriasee entfernt. Kampala ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. So hat z.B. die East African Development Bank hier ihren Sitz. Da die Stadt nahe am Äquator liegt, herrscht hier ganzjährig ein ausgeglichenes Klima, das aufgrund der Höhenlage der Stadt aber nicht zu heiß ist. Die christliche Mission hat in Kampala ihr Zentrum. Alljährlich findet hier die Marienpilgerfahrt zwischen Kampala und Jinja statt. Wer gerne Kirchen besichtigt, wird hier auf jeden Fall fündig. Besonders sehenswert sind unter anderem die Rubaga-Kathedrale (römisch-katholisch), die Namirembe-Kathedrale (anglikanisch), die Kibuli-Moschee (islamisch), die Sikh- und Hindu- Tempel und das Bahai Haus der Andacht Afrikas.


SEHENSWÜRDIGKEITEN

Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist das Grabmal (Kasubi Tombs) des Königs von Buganda. Es soll an die Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft erinnern. Die Ssese Islands, 84 Inseln im Viktoriasee lohnen einen Besuch, da dort keine Schäden durch den Bürgerkrieg entstanden sind. Ein absolutes Muss ist die Quelle des Nils, Jinja. Sie liegt etwa 80 km von Kampala entfernt. Uganda verfügt über neun einzigartige Nationalparks und sechs Wildreservate. Oft besucht ist dabei der Queen-Elizabeth-Nationalpark in der Nähe des Ruwenzori- Gebirges, sowie der Ruwenzori-Mountains-Nationalparks und der Murchison Falls Nationalpark. In letzterem kann man einen atemberaubenden Wasserfall der Nils bestaunen. Es gibt viele Anbieter für Touren, die auf den Margeritha Peak führen. Jedoch muss man dafür meistens über eine gute Kondition verfügen und Kenntnisse im Bergsteigen mitbringen. Für Interessierte, die noch keine Kenntnisse haben, gibt es zahlreiche Angebote, die auf einfacheren Touren durch das Ruwenzori- Gebirge führen.



WICHTIGE ANSCHRIFTEN IN UGANDA

Honorarkonsulat der Republik Uganda
Franz-Joseph-Str. 38
80801 München
Tel: 089/33 15 44 Fax: 089/34 68 66

Ruanda-Franc